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Hermès stellt drei neue, streng limitierte Varianten der „Arceau L’heure de la lune“ vor.

 

Die „Arceau L’heure de la lune“, die im letzten Jahr auf dem SIHH debütierte, besitzt eine selbst im Bereich der Haute Horlogerie seltene Komplikation: Sie zeigt die aktuelle Mondphase der beiden Hemisphären an. Wie bei der „Arceau L’heure de la lune“ der ersten Stunde kreisen bei den drei neuen Ausführungen zwei Hilfszifferblätter über das Zifferblatt. Sie zeigen die Uhrzeit und das Datum an.

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Darunter befinden sich zwei stilisierte Monddarstellungen. Bei zwölf Uhr liegt jene Scheibe, die die Ansicht des Erdtrabanten von der südlichen Hemisphäre aus visualisiert. Sie trägt ein Pegasus-Motiv, das aus der Feder des Künstlers Dimitri Rybaltchenko stammt.

Die zweite, die bei sechs Uhr positioniert ist, illustriert den Blick von der nördlichen Halbkugel aus. Durch die langsame Bewegung der für Zeit und Datum zuständigen Scheiben über der darunter liegenden Ebene verändert sich die Darstellung der Monde – von der Sichel über den Halbmond bis hin zum freiliegenden Vollmond. Entsprechend zweier Mondzyklen vollzieht das Gestell in 59 Tagen eine volle Umdrehung über dem Zifferblatt.

Choreographiert wird dieser Tanz über den Monden von einem exklusiv für Hermès entwickelten und patentierten Modul, das direkt in das Manufakturwerk H1837 integriert ist.

Doch nicht nur die Technik ist raffiniert, auch die seltenen Materialien lassen staunen: So ist eine auf 30 Modelle limitierte Ausführung in Weißgold mit einem „Black Sahara“-Meteoritenzifferblatt und silberlackierten Hilfszifferblättern versehen. Sie kostet 44.000 Euro. Auf 36 Exemplare limitiert ist eine weitere Variante in Weißgold mit schwarzem Meteoritenzifferblatt und braun lackierten Hilfszifferblättern. Der Preis liegt bei 35.000 Euro.

Am kostbarsten ist die dritte Variation mit einem Zifferblatt aus Marsmeteorit, das von einem Platingehäuse umfangen wird. Nur zwei Modelle werden gebaut. Den Preis der beiden Zeitmesser verrät Hermès auf Anfrage.

Tags : hermesLimitierungMeteoritMondphase
Sabine Zwettler

The author Sabine Zwettler

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