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Ein Rolex-Modell mit der Referenz 16516 erzielte bei Sotheby’s das Fünffache des Schätzpreises

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Eine vermutlich einzigartige Platin-Rolex mit Lapislazuli-Zifferblatt war die Hauptattraktion bei Sotheby’s Uhrenauktion in Hongkong.

„Wir freuen uns über einen äußerst widerstandsfähigen Uhrenmarkt in Asien. Wir erlebten nicht nur einen hitzigen Bieterkampf um die ‚Rolex Lapis Lazuli Dial Daytona‘, der die Schätzung des Vorverkaufs weit übertrifft und den Auktionsrekord übertrifft. Eine Reihe zeitgenössischer Uhren und Stücke unabhängiger Uhrmacher haben auch außergewöhnliche Preise erzielt. Diese hervorragenden Ergebnisse haben gezeigt, dass die Nachfrage nach hochwertigen Uhren auch in diesen beispiellosen Zeiten stark bleibt“, teilt das Auktionshaus mit und bestätigt damit, dass der Pre-owned-Markt mir Uhren nur zu Beginn der Krise und auch nur leicht von der globalen Corona-Pandemie betroffen war.

Über den stabilen Markt mit Second-Uhren berichtet WatchPro ausführlich in der Juli-Ausgabe, in der ersten Folge von Pre-owned-Markt: Chronext/WatchPro Secial Report (1).

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Sotheby’s Watches hat bislang im Jahr 2020 einen weltweiten Gesamtumsatz von 40 Millionen US- erzielt.

Die „Rolex Lapis Lazuli Dial Daytona“ mit der Referenz 16516 trug dazu mit einem Verkaufspreis in Höhe von 3,27 Mio. US-$ (einschließlich Gebühren) bei. Das entspricht dem Fünffachen des Schätzpreises.

Sie stammt von einem Privatsammler, wurde etwa 1999 hergestellt und ist mit einem El-Primero-Automatikwerk 4030 mit der Nummer A171132 von Zenith ausgestattet. Rolex begann 1988 mit der Verwendung des Zenith-Kalibers und ersetzte dies erst im Jahr 2000 durch ein eigenes automatisches Chronographenwerk. Der Gehäusboden ist gaviert mit XII 1998.

Die „Rolex Lapis Lazuli Dial Daytona” ist die einzige bekannte „Daytona“ aus Platin mit Lapislazuli-Hartsteinzifferblatt und hat die gleiche Referenz- und A-Seriennummer wie eine andere Platin-„Daytona“ mit schwarzem Perlmuttzifferblatt, die Sotheby’s 2018 für 871.000 US-$ verkaufte. Daher wird angenommen, dass beide Modelle einer sehr kleinen Anzahl von Platinuhren sind, die Rolex 1999 produzierte.

In seiner Beschreibung der 2018 versteigerten Uhr schrieb Sotheby’s: „Während Rolex viele Jahre lang automatische Daytonas nur in Edelstahl, Gelbgold, Weißgold sowie Stahl und Gold herstellte, wurde nun bestätigt, dass 1999 ein sehr glücklicher Kunde dieses einzigartiges Meisterwerk bekam, und es wird gemunkelt, dass der verstorbene Patrick Heiniger, der berühmte CEO von Rolex, selbst eine automatische Platin-‚Daytona“ trug.“

Tags : AuktiondaytonaHeinigerRolexsothebys
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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