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Echte Herzenssache – die Smartwatch „Vitality“ von Frederique Constant

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Die neue Smartwatch „Vitality“ mit digitalem Zifferblatt von Frederique Constant kommt mit einer spannenden Erweiterung gegenüber ihrer Vorgängerin daher. Sie kann dank eines eines von Philips Wearable Sensing entwickelten Sensors die Herzfrequenz messen.

2015 war es Frederique Constant, die sich als erste Schweizer Marke mit ihrer Horological Smartwatch in den viel versprechenden Markt dieser neuen Uhrengeneration wagte. Damals wurden analoges Zifferblatt und ebensolche Zeiger mit einem Quarzwerk mit vernetztem Modul und zweijähriger Batterielebensdauer miteinander kombiniert.

Die Horological Smartwatch aus dem Jahr 2016 setzte auf ein ähnliches Prinzip, ermöglichte aber zusätzlich Benachrichtigungen bei Anrufen und Mitteilungen. Die „Classic Hybrid Manufacture“ von 2018 war das erste Frederique-Constant-Modell, welches ein Manufakturwerk mit smarten Funktionen kombinierte.

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In diesem Jahr stellt die zur Citizen Group gehörende Marke ihre smarte Kompetenz mit der „Vitality“ unter Beweis. Wieder wurde eine klassische Optil mit aktueller Smart-Technologie verbunden.

Ein Zifferblatt, zwei Anzeigen

Neu ist das Zifferblatt mit zwei Looks. Der erste zeichnet sich durch römische Ziffern und handpolierte Stunden- und Minutenzeiger aus.

Wird die Krone gedrückt, erscheint im unteren Bereich dieses Zifferblatts eine weitere, digitale Anzeige, auf der eine Vielzahl von Informationen wie die Herzfrequenz, die Aktivitätserfassung, eine zweite Zeitzone oder die letzten fünf Nachrichten aus vorher festgelegten Apps abgelesen werden können.

Das Zifferblatt leitet das Licht des dahinter liegenden digitalen Displays weiter, auf dem die vernetzten Funktionen angezeigt werden und das seinerseits mit dem Mikroprozessor der Uhr verbunden ist.

Da die Smartwatch Vitality mit der für iOS und Android erhältlichen Frederique Constant Smartwatch-App gekoppelt ist, können die Funktionen der Uhr über diese eingestellt werden. Der Benutzer kann dabei entscheiden, ob er sich alle Funktionen, die diese Uhr bietet, auf dem Display anzeigen lassen möchte oder nur bestimmte Informationen. Für eine noch stärker individuell ausgerichtete Nutzung kann auch die Reihenfolge festgelegt werden, in der die Informationen erscheinen.

Um zwischen den Funktionen zu wechseln, drückt der Benutzer auf die Krone: einfach, intuitiv und unmittelbar. Sobald die gewünschten Informationen abgelesen wurden, schaltet das digitale Display wieder in den Stand-by-Modus, in dem es für das bloße Auge nicht erkennbar ist.

Die „Vitality“ wird von dem Kaliber FC-287 (Herrenmodell) oder FC-286 (Damenmodell) angetrieben. Die Batterie ist wieder aufladbar und bietet je nach Gebrauch eine Lebensdauer von bis zu sieben Tagen (Damenmodelle) beziehungsweise elf Tagen (Herrenmodelle). Dabei bietet das Damenmodell bei einem Durchmesser von 36 Millimetern die gleiche Funktionalität wie das 42-Millimeter-Herrenmodell.

Zu den neuen Funktionen der 2020er Smartwatch von Frederique Constant gehören die Messung des Pulses während einer Übungseinheit, das Starten des Chronographen durch das Drücken des Uhrenglases, Atemübungen, eine individuelle Nachrichtenübersucht, eine Live-Anzeige der lokalen Höchst- und Tiefsttemperaturen auf dem Zifferblatt und die optische Herzfrequenzmessung.

Die „Vitality“ ist mit Sensoren ausgestattet, die von Philips Wearable Sensing, einem Experten auf diesem Gebiet, entwickelt wurden. Dank der Integration der optischen Herzfrequenzmessung wird der Puls nun direkt am Handgelenk etwa einmal pro Minute gemessen, was die Genauigkeit erhöht.

Dieser neue integrierte Sensor sammelt ferner Informationen über körperliche Aktivitäten und Trainingsleistungen. Er kann sowohl bei Tag als auch bei Nacht aktiv sein, wobei sein Algorithmus die Lichtverhältnisse berücksichtigt.

Wenn die Herzfrequenz zu stark sinkt oder ansteigt, erzeugt die Uhr ein Vibrations- und visuelles Signal. Dieses kann in einen Alarm übergehen, falls die Anomalie fortbesteht.

Tags : Frederiquefrederique constantsmartwatchVitality
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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