Home Galerien

Die „X41“ von Code41 will mit Kohlefasern aus der Raumfahrt durchstarten

0

Die „X41 AeroCarbon“ besteht aber nicht aus herkömmlichen Kohlefasern, sondern hat eine Gehäuse aus AeroCarbon, eine Kohlefaser, die sonst nur exklusiv in der Luft- und Raumfahrt verwendet wird.

Die Kohlefaser-Blöcke werden auf Anfrage im französischen Toulouse für Code41 hergestellt und bestehen aus 300 Schichten, die im Winkel von 90 Grad zueinander ausgerichtet und dann unter einem Dampfdruck von zehn Bar zusammengepresst werden.

Dieser Prozess garantiert eine außergewöhnliche Dichte, sodass die Kohlefasern am Ende 2,5 mal dichter und biegfester sind als Edelstahl.

Advertisement

Im Innern des 42-Millimeter-Gehäuses befindet sich limitiertes automatische Schweizer Manufakturwerk.

 

Die „X41 AeroCarbon“ folgt auf die dritte Uhr von CODE41, die von 1.150 Kunden gekauft wurde, bis im November letzten Jahres kein Bestellungen mehr angenommen worden.

Dabei muss man wissen, dass CODE41 keine klassische Marke ist, sondern eher ein Community-Projekt. „Das Ziel besteht darin, Enthusiasten aus der ganzen Welt in einem Uhrmacher-Projekt zu vereinen und es Wirklichkeit werden zu lassen. In diesem Prozess wurden Mitglieder zu Gründern“, beschreiben sich die Macher.

CODE41 wurde im Jahr 2016 vom Designer Claudio D’Amore in der Schweiz gegründet, der zuvor zehn Jahre lang Armbanduhren für renommierte schweizerische Marken wie TAG Heuer und Montblanc entworfen hatte. Schließlich stellte er sich der Herausforderung, eine eigene High-End Armbanduhr zu erschaffen.

Das Projekt basiert auf einer Richtlinie der totalen Transparenz für die Kunden. Das heißt, dass die ganze Community stets über die Herkunft, die Preise und die Produktion von Komponenten informiert wird. „Diese Community besteht mittlerweile aus über 300.000 Fans, die sich für die Uhrmacherei begeistern und die Werte von CODE41 teilen“, heißt es auf er Website.

CODE41 bindet seine Fans auch beim Design jeder Uhr ein, deren Produktion dann durch Vorbestellungen auf Plattformen zur Finanzierung von Crowdfunding realisiert werden.

Dabei sind die Uhren mehr Swiss Made als für das Label erforderlich wäre. Rund 90 Prozent ihres Wertes stammen aus Schweizer Teilen und Verarbeitung, darunter auch eigene exklusive Schweizer Manufakturwerke.

Trotzdem verschweigt die Marke keine Informationen, zum Beispiel wenn ein Gehäuse, ein Armband oder eine Verpackung aus anderen Teilen der Welt stammen, und nennt sogar den Preis jedes Artikels, der in die Herstellung einer Uhr eingeht.

Seit gestern kann die neue „X41 AeroCarbon“ vorbestellt werden, geliefert wird im März und April nächsten Jahres.

Ab 5.500 € ist man dabei. „Bei jeder anderen Schweizer Marke würde die „X41 AeroCarbon“ mehr als 20.000 € kosten“, betont CODE41.

Previous articleLaco präsentiert zwei neue Modelle, die an Bekannte aus dem Vorjahr erinnern
Next articleBREAKING NEWS: Umstrittener Weko-Entscheid zu ETA-Uhrwerken
Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here