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Die „Polo“ von Piaget zeigt ihre inneren Werte

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Einer der bekanntesten frühen Fans von Piaget-Uhren war der legendäre Jazztrompeter Miles Davis, der zu seinen Auftritten stets eine Aktentasche mit einer Auswahl von Zeitmessern mitbrachte, darunter auch Piaget-Armbanduhren, und der seine „Armbanduhr des Abends“ immer erst direkt vor dem Betreten der Bühne auswählte. Bei wichtigen Auftritten war es oft eine goldene Skelettuhr von Piaget.

Da Piaget auch als Hersteller besonders flacher Uhrwerke renommiert war, kam es zur Kombination beider uhrmacherischer Disziplinen. Ein Unterfangen, das mit der Enthüllung der flachsten Skelettuhrwerke der Welt zu diversen neuen Rekorden führte. Einige der Uhrwerke verfügten über ein Tourbillon, andere über eine Mondphasenanzeige, Emaillearbeiten, Diamantenverzierungen und Automatikaufzug.

Nun hat Piaget das neuste skelettierte Modell vorgestellt: eine komplett skelettierte Version der Luxussportuhr „Polo“, die 1979 von der Marke entwickelt wurde.

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Bei der neuen „Polo Skeleton“ mussten die Designer und Ingenieure die chrakteristischen Aspekte des Zeitmessers berücksichtigen, die für den Wiedererkennungseffekt dieser Armbanduhr sorgen: dazu gehören vor allem das gewölbte Gehäuse mit runder Lünette, das kissenförmige Fenster, das den Blick auf das Zifferblatt freigibt, und ihr flaches Profil.

Um das Projekt „Polo Skeleton“ zu realisieren, musste zum Beispiel ein Gehäuse kreiert werden, das 30 Prozent flacher ist als die vorhandenen Varianten. Auch eine Umarbeitung des Skelettuhrwerks, das von einem dezentrierten Mikrorotor mit eingraviertem Piaget-Logo und Wappen angetrieben wird, war erforderlich.

Das Ergebnis ist eine Sportarmbanduhr mit einem 42-Millimeter-Stahlgehäuse, das eine Stärke von 6,5 Millimeter aufweist und das komplett intern entwickelte und produzierte Kaliber 1200S mit Selbstaufzug und 44 Stunden Gangreserve beherbergt. Es ist mit einer Höhe von nur 2,4 Millimetern so flach wie eine Oblate.

Das polierte und satinierte integrierte Armband im „H-Design“ gilt fast schon als Synonym für die „Polo“ und wurde ebenfalls überarbeitet, sodass man es nun komfortabel auswechseln kann. Dafür steht ein zusätzliches Lederarmband zur Verfügung.

Die „Polo Skeleton“ ist in zwei Designs erhältlich – das erste mit einem PVD- beschichteten Uhrwerk im für Piaget typischen Blau, das zweite mit schiefergrauen Oberflächen.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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