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Die neuen Uhrenboxen von Breitling bestehen aus recycelten PET-Flaschen und legen 30 Prozent weniger Wegstrecke zurück

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„Wir von Breitling glauben, dass die Zukunfts des Luxus‘ casual, inclusive und nachhaltig ist. Menschen wollen Marken, die erschwinglich sind und die für bedeutsame Werte. Deshalb ist Nachhaltigkeit für uns sehr wichtig. Wir wissen, das wir alleine die Welt nicht retten können, aber wir können ein Teil der Lösung sein.“

Das sagte Breitling CEO Georges Kern im dritten Webcast der Marke am 28. Oktober, in dem neben der neuen „Chronomat“ für Damen auch die neue Verpackung aus recycelten Kunststoffflaschen präsentiert wurde.

Dafür holte sich Kern keinen Geringeren als Bertrand Picard an seine Seite. Der Umweltschützer und Aktivist umrundete unter anderem 2015/2016 mit einem speziell dafür gebauten Solarflugzeug, das Solar Impulse, die Erde und ist Gründer der Solar Impulse Foundation. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, 1.000 Lösungen, die auf wirtschaftlich sinnvolle Weise die Umwelt schützen, auszuwählen und zu unterstützen.

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„Leichter zu transportieren, weniger CO2, upcycled PET-Material und zugleich sehr attraktiv. Das ist ein perfektes Beispiel für die 1.000 Lösungen, die wir unterstützen wollen. Daher habe ich die Ehre, dir das Zertifkat ‚Solar Impulse Efficient Solution Label’ für dies Verpackung zu überreichen, Georges“, kommentierte Betrand die neue Verpackung von Breitling.

Bei dem neuen Verpackungskonzept handelt es sich um eine faltbare, wiederverwendbare Uhrenbox, die vollständig aus recycelten Kunststoffflaschen hergestellt wird.

Breitling will damit großen, schweren Uhrenboxen, die lange Zeit in der Branche als Ausdruck von Wertigkeit und Luxus galten, durch eine modulare Alternative ersetzen.

 

Vom Stoff bis zu den Druckknöpfen, mit denen sie geöffnet wird, besteht die neue Uhrenbox zu 100 Prozent aus recycelten PET-Flaschen, die zu den am meisten recycelten Kunststoffen gehören.

 

Nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip kann die Box, sobald sie nicht mehr benötigt wird, in einer speziellen Anlage recycelt werden, wo sie wieder in den PET-Kreislauf zurückgeführt wird.

Die neuen Uhrenboxen von Breitling werden ab Anfang 2021 erhältlich sein.

„Breitling ist fest entschlossen, alles in unserem Einflussbereich zu tun, um die Umweltauswirkungen des Unternehmens zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund haben wir mit der Arbeit an einem nachhaltigen Verpackungskonzept begonnen, mit dem Ziel, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Das Ergebnis hat unsere Ambitionen sogar noch übertroffen. Es hat sich mittlerweile zu einem regelrecht disruptiven Element entwickelt, das sich auf viele verschiedene Aspekte unserer Verpackung ausgewirkt hat, angefangen beim Material über den Transport bis hin zur Art und Weise, wie die Kunden die Box verwenden werden“, erläutert Kern.

Bereits vor der Einführung der neuen Uhrenbox hatte Breitling nach Möglichkeiten gesucht, die Umweltbelastung durch seine Verpackungen zu reduzieren. Die Marke schuf eine alternative Box, die etwa halb so groß war wie der Industriestandard.

Der nächste Schritt folgt nun mit der Einführung der neuen Uhrenbox, die ihrerseits wiederum nur etwa halb so groß ist wie die heutige Box der Marke. Parallel dazu reduzierte Breitling die Anzahl der in der Verpackung verwendeten Komponenten von durchschnittlich 12 auf nur noch drei: die Box, das Kissen und die Schnellstartanleitung.

Mit dem überarbeiteten Verpackungskonzept ist Breitling zudem in der Lage, die neuen Boxen direkt in die Zielmärkte zu versenden, wodurch die durchschnittliche Wegstrecke, die eine Box zurücklegt, um fast 30 Prozent reduziert wird. Die geringere Größe wirkt sich positiv auf die Logistik aus, zumal die Box aufgeklappt und flach verschickt werden kann.

Die von Breitling bereits seit Beginn der Suche nach einer umweltfreundlichen Uhrenbox unternommenen Schritte haben zu einer Reduktion der transportbedingten CO2-Emissionen von über 60 Prozent im Vergleich zum Versand der ursprünglichen Uhrenbox geführt.

Aber auch für die Käufer ergeben sich ganz praktische Vorteile. Das Kissen im Inneren der Box hat einen zweiten Verwendungszweck und lässt sich auch als Reiseetui verwenden.

Die klassische Breitling-Uhrenbox wird für Kunden, die eine solche wünschen, übrgens weiterhin erhältlich sein.

Tags : Bertrand Picardbreitlinggeorges kernNachhaltigkeitWebcast
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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