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Die neue „Neva“ und das Bernsteinzimmer

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Inspiriert von dem mächtigen und wasserreichsten europäischen Fluss Newa, der durch Sankt Petersburg fließt, sind auch die neuesten Modelle der „Neva“-Serie.

Dabei konzentrierte sich Alexander Shorokhov bei dieser Farbausführung mehr auf die prunkvolle, historische Innenstadt von Sankt Petersburg, die mit 2.300 Palästen, Prunkbauten und Schlössern seit 1991 als Weltkulturerbe der UNESCO unter dem Sammelbegriff Historic Centre of Saint Petersburg and Related Groups of Monuments eingetragen ist.

Besonders das Bernsteinzimmer hat es Alexander Shorokhov angetan, welches ein Prunkraum ist, dessen Wände mit Bernstein-, Gold- und Spiegelelementen verkleidet wurden. Zarin Elisabeth ließ es 1741 im Winterpalast in Sankt Petersburg und schließlich 1755 im Katharinenpalast in Zarskoje Selo (Zarendorf) einbauen.

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Bernstein bezeichnet einen seit Jahrtausenden bekannten und verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz. Aber Bernstein kann auch viel mehr: Er ist auch dafür bekannt, eine besondere Energie zu besitzen. Er wirkt schützend, fröhlich, warm und positiv. Er kann sogar helfen negative Gefühle zu vertreiben.

Trägt man also die neuen, gelblich-braunen Varianten der neuen „Neva“, erinnern sie an all diese positiven Emotionen und Aspekte des Lebens. Die wellenförmige Guillochierung des Zifferblattes und der kleine geschwungene Sekundenzeiger, der die Form des Buchstabens „N“ trägt und damit auf den Namen der Uhr sowie auf die Prächtigkeit der Stadt verweist, bleiben wie bei den Vorgängermodellen erhalten.

Die anderen beiden neuen Varianten bekommen eine bräunliche IP-Beschichtung. Durch das Auftragen der hochwertigen Metallschicht und die besonderen Eigenschaften dieser Schicht erhält man zusätzlich zu der optimierten Optik einen deutlich höheren Verschleißwiderstand. Komplettiert wird der warme Farbton mit einem hellbraunen Krokodillederband.

Für das Werk wird das russische Kaliber 3105.Poljot verwendet, welches von dem Schweizer Valjoux Kaliber 7734 abstammt, aber ohne Chronographen-Funktion. Das Werk wird komplett bei der „Alexander Shorokhoff“-Uhrenmanufaktur überarbeitet, neu geölt, justiert und getestet. Die Brücken werden, wie immer bei Uhren der Marke, handgraviert oder mit Wolkenschliff versehen sowie die Schrauben poliert und gebläut. Zu sehen ist all dies durch den Saphirglasboden.

Diese Werke werden heute nicht mehr nachproduziert. Die „Alexander Shorokhoff“-Uhrenmanufaktur hat sich jedoch eine begrenzte Menge gesichert und produziert diese Serie in einer kleinen limitierten Stückzahl.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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