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Die Mission geht weiter – Mühle-Glashütte feiert 20 Jahre „S.A.R. Rescue-Timer“

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Die Glashütter Manufaktur blickt dabei nicht nur auf diverse Varianten der Einsatzuhr in den letzten 20 Jahre zurück, sondern auch auf eine ebenso lange und enge Beziehung zu den Menschen, für deren Anforderungen der robuste Zeitmesser ausgelegt ist: den Seenotrettern der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

„Wir pflegen eine sehr intensive Beziehung zur GDzRS, es ist keine reine Geschäftsbeziehung, wir sind Freunde geworden“, berichtet Thilo Mühle, Geschäftsführer von Mühle-Glashütte, auf dem Jubiläums-Event in Laboe an der Ostseeküste. „Dadurch, dass wir immer auf die Leute gehört, haben, die diese Uhr tragen, haben wir sehr viel gelernt. Das ist auch sonst der Schlüssel zum Erfolg von Mühle-Glashütte.“

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Im Februar 2002 wurden die ersten „S.A.R. Rescue-Timer“ an die Seenotretter auf Nord- und Ostsee übergeben. Seitdem hat sich der unverwechselbare Zeitmesser bei zahlreichen Rettungs-Einsätzen bewährt und ist ebenso beliebt bei sport- und segelbegeisterten Uhrenfans. Er wurde gemeinsam mit der DGzRS entwickelt und begleitet seit 20 Jahren die Seenotretter in ihrem harten Alltag.

Beim Jubiläums-Event in Laboe zeigte sich die Ostsee ungewöhnlich ruhig und glatt.

Dank seiner großzügig mit Superluminova ausgestatteten Zeiger und der prägnant geformten Indizes ist sie mit ihren hervorragend ablesbaren Zifferblatt auch bei Nachteinsätzen der perfekte Begleiter. Über die lange Partnerschaft hinweg entstanden zahlreiche Sammlereditionen. Die Teilerlöse aus dem Verkauf dieser Modelle werden regelmäßig zugunsten der Seenotretter gespendet und unterstützen so die wichtige Arbeit der Organisation auf hoher See.

Seit der ersten Vorstellung der Uhr hat sich der „S.A.R. Rescue-Timer“ weit über 10.000-mal verkauft und ist zur Ikone der Manufaktur geworden.

Die Ikone wird 20

„Es wurde im Laufe der Zeit gar nicht so viel an der Uhr geändert, das Design ist im Prinzip immer gleich geblieben. Denn die ‚S.A.R.‘ ist unsere Ikone und symbolisiert, wofür wir stehen“, erläutert Thilo Mühle. Aber: „Wenn man eine Ikone in der Kollektion hat, dann ist es schwierig, diese so weiterzuentwickeln, dass sie weit genug von den Vorgängermodellen, aber nah genug an der DNA der Uhrenfamilie ist.“

Und dies ist auch bei dem Jubiläumsmodell gelungen, das allerdings einer kleinen Namensänderung unterzogen wurde. Die „S.A.R. Mission-Timer TITAN“ unterstützt aber natürlich genau wie der „S.A.R. Rescue-Timer“ die Seenotretter auf Nord- und Ostsee bei ihren Rettungseinsätzen unterstützt und alle anderen Träger bei ihren Aktivitäten auf See, an der Küste oder im Gebirge.

Dabei bringt die neue Einsatzuhr ein sein sportlich-funktionales Design mit einem neu gestalteten Gehäuse mit. Dieses besitzt einen Durchmesser von 43 Millimetern und wie bei der „S.A.R. Rescue-Timer“ abgerundete, geschlossene Bandanstöße. Wie der Name schon sagt, besteht dieses jedoch aus besonders leichtem und biokompatiblem Titan. Mit seiner verschraubten Krone hält es einem Wasserdruck von bis zu 50 Bar stand.

Lohnenswerter Blick auf den Gehäuseboden

Dass die Kooperation mit den Seenotrettern die Basis für den „S.A.R. Mission-Timer TITAN“, ist, zeigt der Gehäuseboden auf den ersten Blick. Er ist mit einer detaillierten Gravur versehen, die zum einen die Küstenlinie Deutschlands und das Einsatzgebiet der Seenotretter auf Nord- und Ostsee darstellt. Zum anderen werden in der Gravur die Standorte der Seenotretter-Zentrale in Bremen sowie der Manufaktur von Mühle-Glashütte im östlichen Erzgebirge angegeben.

Der Gehäuseboden macht ebenfalls den Unterschied, wenn es um die reguläre Kollektionsuhr (UVP 2.900 €) und die Sonderserie aus 63 Unikaten (UVP 3.900 €) zur Einführung des Jubiläumsmodells geht. Denn jeder Gehäuseboden dieser limitierten Edition wird mit dem Namen und der Silhouette eines der 63 Seenotrettungskreuzer oder -boote der aktuellen Rettungsflotte der DGzRS graviert – und ist damit ein absolutes Einzelstück.

Darüber hinaus werden die 63 Unikate des „S.A.R. Mission-Timer TITAN“ in einem eigenen Uhrenetui präsentiert, das einer aktuellen Kooperation entstammt: Gemeinsam mit dem Familienunternehmen Koehler Paper und der Kommunikationsagentur Lehanka wurde innerhalb eines gemeinsamen Projektes zur Fragestellung „Nachhaltige Verpackung in der Luxusbranche – Ist dies möglich?“ eine hochwertige und nachhaltige Uhrenverpackung entwickeln, die zu 100 Prozent aus Recyclingpapier besteht.

Die Gehäuseoberseite des „S.A.R. Mission-Timer TITAN“ wird von einer kratzfesten Keramiklünette in Schwarz gekrönt. Sie umschließt ein drei Millimeter starkes, entspiegeltes Saphirglas, das jederzeit den ungetrübten Blick auf das klar strukturierte Zifferblatt ermöglicht. Dieses besitzt bei der neuen Mühle-Uhr eine fein unterteilte Minuterie, mit der die Zeit bis auf eine achtel Sekunde genau abgelesen werden kann.

Seine Zugehörigkeit zur „S.A.R.“-Familie bekennt das Zifferblatt weiterhin durch seine markanten Dreiecke bei 3, 6, 9 und 12 Uhr sowie die breiten Indizes mit Minutenziffern. Diese werden nicht einfach nur mit Leuchtmasse belegt, sondern mithilfe vertiefter Ausfräsungen gefertigt, die extrem viel Leuchtmasse aufnehmen können. So sorgen sie für eine optimale Ablesbarkeit bei Nacht und Dunkelheit.

Der guten Ablesbarkeit trägt schließlich auch das große Datum Rechnung. Es ist im neuen Modell rund 30 Prozent größer als in vergleichbaren Uhren und ermöglicht damit das einfache Ablesen des Datums ohne vergrößernde Lupe. Dies ist vor allem ein Verdienst des zuverlässigen Werks SW 400-1, Version Mühle. Neben dem großen Datum wird es mit dem effizienten Mühle-Rotor und der besonders stoßsicheren Spechthals-Feinregulierung ausgestattet. Damit wird das Automatik-Uhrwerk aufwendig in sechs Lagen reguliert und dabei so eingestellt, dass seine Gangwerte zwischen 0 und +8 Sekunden/Tag liegen. Es bietet 41 Stunden Gangreserve.

Getragen wird die neue „S.A.R. Mission-Timer TITAN“ an einem schwarzen Kautschukband mit Titan-Faltschließe und Verlängerung.



Über die Seenotretter

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 55 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter.

180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Seenotretter fahren Jahr für Jahr rund 2.000 Einsätze. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder zu beanspruchen. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen mehr als 86.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr des Rettungswerkes ist der Bundespräsident.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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