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Der Mangel an Rolex-Modellen verschärft sich

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Während des Lockdowns im Frühjahr vergangenen Jahres musst Rolex die Fertigung für etwa 60 Produktionstage schließen. Und auch nach der Wiedereröffnung konnte die Produktion aufgrund der strengen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen nicht sofort voll wieder hochgefahren werden.

Man kann davon ausgehen, dass Rolex 2020 pandemiebedingt rund ein Viertel weniger Uhren als geplant hergestellt hat, das sind etwa 250.000 Zeitmesser weniger als in den Vorjahren. Eine weitere Konsequenz der Pandemie und des vorübergehenden Produktionsstopss war die Verschiebung der Neuheitenlancierung vom März in den September 2020.

Die Auswirkungen spüren die autorisierten Händler heute. Mit der Bitte um Anonymität berichteten offizielle Rolex-Händler, dass die Lieferengpässe noch nie so groß gewesen wären.

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Obwohl die Rolex-Einzelhändler im zweiten Quartal ebenfalls zur Schließung gezwungen waren, nahmen sie weiterhin Bestellungen ihrer Kunden entgegen und die Verkäufe beziehungsweise die Nachfragen explodierten bei der Wiedereröffnung geradezu und überstiegen die Lagerbestände der Juweliere mehr denn je. Und Rolex war nicht in der Lage, wie in normalen Jahr zu liefern.

„Ich habe nichts in den Schränken“, teilte ein Rolex-Händler WatchPro mit. „Und wir wissen nicht, wann die ersten Lieferungen in diesem Jahr sein werden.“

Auf die Frage, ob der Vertrieb Uhren auf asiatische Märkte verlagere, in denen der Handel fast wieder normal geöffnet ist, hieß es, dass man das Versorgungsproblem für global halte.

Tags : CoronaLockdownRolex
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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