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Die DKSH-Gruppe erholt sich in 2019 nach schwachem Start

DKSH

Die auf Markterschließungen in Asien fokussierte DKSH (Diethelm Keller Siber Hegner)-Gruppe beschäftigt mehr als 33.000 Mitarbeiter. An der Schweizer Börse gehörte 2019 der Konzern zu den großen Enttäuschungen.

Nun hat das Unternehmen gestern seine Jahreszahlen vorgelegt und präsentierte ein ausgeglichenes Gesamtjahr.

Den Unruhen in Hongkong und der Konsumflaute in Thailand zum Trotz fiel der Betriebsgewinn im zweiten Halbjahr mit 154,7 Millionen CHF nach lediglich 110,7 Millionen CHF im ersten Halbjahr gut aus und liegt 2019 nun insgesamt 0,7 Prozent (nicht adjustiert) über dem Betriebsgewinn 2018. Als Reaktion stieg gestern nach Bekanntgabe der Zahlen der Kurs der DKSH-Aktie um mehr als 16 Prozent.

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DKSH-CEO Stefan P. Butz

„Erstmals seit Jahren legten wir in allen Geschäftseinheiten wieder zu, dies trotz des verhaltenen Konsums in Thailand und der Turbulenzen in Hongkong. Es freut mich besonders, dass wir im Bereich Konsumgüter wieder steigende Gewinne erzielten und zudem auf Gruppenstufe vier wertsteigernde Übernahmen tätigten. Dank der guten Teamleistung ist DKSH wieder besser für die Zukunft aufgestellt und blickt zuversichtlich nach vorne.”

Angesichts der anhaltenden Unruhen in Hongkong, des nach wie vor zurückhaltenden Konsums in Thailand und der noch nicht abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Virus-Epedemie, erscheint dieser Optimismus jedoch etwas voreilig. Letzteres macht dem CEO aber weniger Sorgen. Denn nach der Deinvestition des Healthcare-Geschäfts entfallen nur 1,5 Prozent des Gesamtumsatzes von DKSH auf China, so Butz. Legt man „Greater China“ zugrunde, vor allem Hongkong und Taiwan, liege die Quote allerdings bei 24,5 Prozent.

Andererseit kann Butz Erfolge im zweiten Halbjahr vor- beziehunsgweise auf geschäftliche Erholungen verweisen. Das gilt auch für Maurice Lacroix.

“Die Uhrenmarke Maurice Lacroix erreichte seit einigen Jahren wieder die Gewinnschwelle”, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung.

Tags : DKSHHongkongMaurice Lacroix.Butz
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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