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Die „DEFY“-Linie bekommt eine neue Skyline

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Eigentlich feiert die „DEFY“ von Zenith in diesem Jahr ihren 120sten Geburtstag. Denn bereits 1902 kam die ursprünglichen Linie „DEFI“ mit strapazierfähigen und präzisen Taschenuhren auf den Markt.

Diese Zeitmesser inspirierten Zenith 1969 zu der am Handgelenk zu tragenden Kollektion „DEFY“ mit ihrer charakteristischen Optik und robusten Widerstandsfühigkeit. Das brachte den Uhren auch die Bezeichnung „coffre-fort“ ein, der französische Begriff für „Safe“ oder „Tresor“.

Ihre Präzision und Belastbarkeit hat sie bis heute beibehalten und präsentiert sich ganz aktuell in Form der neuen „DEFY Skyline“. Das Zifferblatt trägt ein geometrisches Muster aus Sternen, bestehend aus eingravierten, vierzackigen Sternen. Das Motiv ist eine Neuinterpretation des „Double Z“-Logos aus den 1960er-Jahren.

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Der Nachthimmel war schon immer eine wichtige Inspirationsquelle für Zenith, was bis auf die Anfänge der Marke zurückgeht: Der Gründer, Georges-Favre Jacot, erfüllte sich den Traum, die präziseste Uhr seiner Zeit zu entwickeln und benannte seine Manufaktur daher nach dem höchsten Punkt des Nachthimmels.

Die Uhr ist aber natürlich auch von der achteckigen Geometrie früherer „DEFY“-Modelle inspiriert. Und dennoch will Zenith die „Skyline“ nicht als bloßes Zitat der Vergangenheit verstanden wissen.

Die kantige Form der Neuheit besitzt die gleiche DNA in Bezug auf Robustheit und Langlebigkeit wie ihre Vorgänger. Sie ist aber noch kantiger und architektonischer und sie bietet neue Funktionen.

Die facettierte Lünette auf dem 41 Millimeter großen Edelstahlgehäuse ähnelt der Optik früherer Modelle. Nun weist sie allerdings zwölf Facetten auf, die als Stundenmarkierungen dienen. Dank verschraubter Krone ist das Gehäuse bis zehn Bar wasserdicht. Diese neue „DEFY“ bietet neben den zentralen Stunden- und Minutenzeigern ein Datumsfenster bei 3 Uhr in der Farbe des Zifferblatts sowie eine spannende Neuerung:

Auf dem kleinen Hilfszifferblatt bei 9 Uhr vollführt ein konstant laufender 1/10-Sekundenzeiger stetige Sprünge in festen Schritten. Alle zehn Sekunden vollendet er eine Umdrehung und soll so den Träger an die Flüchtigkeit der Zeit erinnern.

Das ist auch Beleg für die Präzision des durch den Saphirglasboden sichtbaren Uhrwerks El Primero 3620, das in der „DEFY Skyline“ arbeitet und etwa 60 Stunden Gangreserve bietet. Es steuert den Zehntelsekundenzeiger direkt von der Hemmung aus. Diese arbeitet mit einer Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde, also 5 Hertz. Es handelt sich also um eine „natürliche“ Anzeige von Sekundenbruchteilen.

Zur Befestigung am Handgelenk werden verschiedene Möglichkeiten geboten: ein Stahlarmband mit satinierter Oberfläche sowie abgeschrägten und polierten Kanten und ein Kautschukarmband mit Sternenmuster. Zum Modell mit blauem Zifferblatt ist es in Blau gehalten, das schwarze Zifferblatt ist mit einem schwarzen Kautschukarmband kombiniert und das Modell mit silberfarbenem Zifferblatt wird mit einem olivgrünen Armband ergänzt.

Die Armbänder lassen sich dank des „DEFY“-Schnellwechselsystems mit Drückern auf der Innenseite ohne Werkzeug einfach austauschen.

„Nachdem wir viel Zeit in das Design, die Proportionen und die Präzision investiert haben, sind mein Team und ich sehr stolz auf die neue ‚DEFY Skyline‘. Sie ist der reinste Ausdruck der modernen ‚DEFY‘-Kollektion und sticht aus der Menge hervor, ohne jemals fehl am Platz zu wirken. Sie festigt die Position der ‚DEFY‘-Linie an der Spitze der Uhrmacherkunst von morgen“, kommentiert Julien Tornare, CEO von Zenith.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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