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Deutschlands Verbraucher kaufen mindestens einmal pro Jahr im stationären Handel ein

Online_Monitor

Der HDE-Online-Monitor 2020 zeigt, dass die Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich 80 mal im stationären Nicht-Lebensmittelhandel einkaufen waren, für den Online-Bereich liegt dieser Wert im gleichen Zeitraum bei 22 Einkäufen.

„In einigen Teilbranchen liegt im Online-Geschäft noch viel Potenzial. Beispielsweise liegt der Online-Anteil beim Lebensmittelumsatz immer noch bei nur rund einem Prozent. Insgesamt sehen wir seit Jahren eine immer stärker steigende Bedeutung des Online-Handels. Die Branche ist und bleibt der Wachstumstreiber Nummer eins im Einzelhandel“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp.

Gleichzeitig machen die Zahlen des HDE-Online-Monitors deutlich, dass es den reinen Online-Käufer nicht gibt. So kaufen alle Verbraucher mindestens einmal pro Jahr auch im stationären Handel ein.

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Wie selbstverständlich aber auch der Online-Einkauf mittlerweile zum Alltag gehört, zeigt sich daran, dass 62 Prozent der Haushalte mindestens einmal pro Jahr im Nicht-Lebensmittelbereich im Netz einkaufen.

„Die Kunden suchen sich je nach Produkt und persönlicher Situation die für sie bequemste Lösung aus – egal ob online oder stationär. Deshalb ist es so wichtig, dass die Händler die Chancen und Vorteile beider Vertriebskanäle miteinander kombinieren und für sich nutzen“, so Tromp weiter.

Gerade die mittelständischen Händler tun sich oft noch schwer, in die Digitalisierung ihres Geschäftes einzusteigen. Deshalb hat der HDE als Konsortialführer im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel ins Leben gerufen.

Hier werden kleine und mittelgroße Händler gezielt mit Seminaren, Erfahrungsaustausch und Ideen unterstützt.

Tags : e-commerceEinzelhandelHDEOnlineshoppingStationärer Handel
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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