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Der Übernahme-Krimi beim Tiffany-Deal geht weiter

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Nachdem es bereits seit Monaten danach aussah, als ob die Übernahme von Tiffany durch LVMH scheitern würde und die Unternehmen sich gegenseitig verklagt hatten, scheinen sich der französische Luxusgüterkonzern und der US-Juwelier wieder anzunähern.

Das berichtet David Faber vom Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC. Demzufolge befinden sich die Vertragspartner möglicherweise in Verhandlungen über einen niedrigeren Kaufpreis. Ursprünglich ging es um einen Deal in Höhe von 16,2 Milliarden US-$.

CNBC berichtet, dass der Aktienkurs von 135 US-$ pro Aktie auf 130 bis 133 US-$ gesenkt werden könnte. Faber sagte außerdem, dass beide Parteien so schnell wie möglich den Deal abschließen möchten.

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Inmitten der Coronavirus-Pandemie hat LVMH versucht, aus dem Geschäft auszusteigen, das das größte in der Luxusbranche gewesen wäre. Als Begründung wurde unter anderem Missmanagement in der Krise angegeben. Tiffany wiederum warf LVMH vor, den Verpflichtungen bezüglich der Erlangung der kartellrechtlichen Genehmigung nicht fristgerecht nachgekommen zu sein.

Vertreter von Tiffany und LVMH äußerten sich bislang nicht zu dem Bericht von CNBC. Die Tiffany-Aktien stiegen am Dienstag um fast fünf Prozent auf etwa 128,75 US-$. Insgesamt ist die Aktie ist in diesem Jahr um rund acht Prozent gefallen. Somit hat Tiffany aktuell eine Marktkapitalisierung von rund 15,2 Milliarden US-$.

 

Tags : CNBClvmhtiffany
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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