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Der „reinste Wahnsinn“ – die „UR-112 Aggregat Odyssée“ von Urwerk

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Diese jüngste Urwerk-Weiterentwicklung der „UR-112“ besteht aus vielen ebenen, gewölbten, geriffelten, geschnitzten, verschraubten und aneinandergereihten Flächen.

Die aus geriffeltem Stahl gefertigte Motorhaube öffnet sich vertikal und gibt den Blick auf die Nebenanzeigen Gangreserve und digitale Sekunden frei. Sie ist oben auf Hochglanz poliert und seitlich mikrokugelgestrahlt. Der zentrale Titankorpus ist satiniert, geriffelt und wie winzige funktionelle Mikropünktchen sand- und kugelgestrahlt. Die zwei Stahlflügel der UR-112 Odyssée sind im Mittelrumpf verankert. Sie zeigt die springenden Stunden und schleppenden Minuten auf Prismen an.

Die UR-112 ist fester Bestandteil der Linie Special Project. „Wir entfernen uns hier vom grundlegenden URWERK-Konzept der vagabundierenden Stunden. Neue Dimension. Neue Volumen für die UR-112 Aggregat mit ihrem Kaliber UR-13.01. Keine Würfel, kein Karussell als Armträger, keine Sektoranzeige über 120 Grad wie bei so vielen anderen Modellen, die die vergangenen 25 Jahre der URWERK-Geschichte mitgeschrieben haben“, erläutert die extravagante Marke.

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Die „UR-112 Aggregat Odyssée“ zeigt die springenden Stunden und schleppenden Minuten auf Prismen an. Sie befinden sich neu auf der Frontseite unter den großen Saphirgläsern. Während die Stunden auf der einen Seite springen und die Minuten auf der anderen im Fünfertakt voranschreiten, wird die Minute mit einer Schleppanzeige präzise aufgesplittet.

URWERK-Mitbegründer und Uhrmachermeister Felix Baumgartner erklärt: „Wir haben für dieses Raumschiff wieder einmal nur auf unsere innere Stimme gehört und dieses UFO als eine echte technische Herausforderung gebaut. Diese ‚UR-112‘ ist der reinste Wahnsinn: mechanischer Wahnsinn mit wahnsinnigen Vollendungen. Wir können davon nur eine sehr begrenzte Anzahl fertigen. Wahrscheinlich nur fünf Exemplare. Aber was für ein uhrmacherischer Genuss!“

Der Zentralkorpus des Gehäuses birgt die Antriebs- und Einstellungskomponenten des Kalibers UR-13.01 mit 48 Stunden Gangreserve. Durch Betätigen der zwei Drücker am Gehäuserand springt der Deckel auf und gibt den Blick auf die Gangreserveanzeige sowie die spektakuläre kleine Sekunde frei. Letztere besteht aus einer skelettierten Siliziumscheibe, die auf einer als Design-Wahrzeichen von URWERK fungierenden, rot eloxierten Aluminiumbrücke verankert ist.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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