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Der französische Kering-Konzern verliert seinen Uhren- und Schmuckspezialisten Albert Bensoussan

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Albert Bensoussan “äußerte den Wunsch, ein persönliches Projekt außerhalb von Kering zu verfolgen”, teilte das Unternehmen mit. Nähere Gründe wurden nicht genannt.

2014 schuf das Unternehmen mit dem Eintritt von Albert Bensoussan die Position des CEO für die Schmuck- und Uhren-Division. Zukünftig soll diese nun direkt an Jean-François Palus berichten, den stellvertretenden Generaldirektor von Kering. Die Divison umfasst die Schmuckmarken Boucheron, Pomellato, DoDo und Qeelin sowie die Schweizer Uhrenhersteller Ulysse Nardin und Girard-Perregaux.

Vor einem Jahr äußerte sich der Chairman and Chief Executive Officer von Kering, François-Henri Pinault, in einem Interview im Figaro optimistisch zur Schmuck- und Uhren-Division:

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„Innerhalb von drei Jahren haben wir alle Präsidenten erneuert. In den letzten 18 Monaten sind wir in die Investitions- und Entwicklungsphase aller Unternehmen dieser Division eingetreten.”

Albert Bensoussan kam 2014 nach mehreren Jahren als unabhängiger Berater zu Kering. Davor war er 16 Jahre lang bei der LVMH Group tätig, wo er verschiedene leitende Positionen innehatte. Von 2003 bis 2010 leitete er die Business Unit Watches and Jewellery von Louis Vuitton Malletier, wo er von 2000 bis 2003 als Sales und Marketing Director für die gesamte Division Watches and Jewellery von LVMH tätig war.Vor seiner Zeit bei LVMH war Herr Bensoussan von 1996 bis 2000 Präsident von Givenchy Couture in Japan. Er arbeitete von 1984 bis 1994 als Entwicklungsdirektor für Uhren und Schmuck bei Cartier.Der Franzose erwarb einen Abschluss an der École de Management de Lyon (Business School von EM Lyon) und einen MBA an der Pace University.

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