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Das Uhrenjahr 2020 bietet Minimalismus versus Glamour für die Damen

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Bei den Damenuhren stehen sich minimalistische und glamouröse Designs gegenüber. Eleganz ist ein Muss, Retrodesigns treten stärker in den Vordergrund.

Minimalistisch oder glamourös

Zwei gegensätzliche Trends bestimmen die Welt der Damenuhren und haben als gemeinsamen Nenner die Eleganz. Zum einen bestimmen klassische und puristische Designs das Bild. Aufgeräumte, cleane Zifferblätter und eine zeitlose Gestaltung wirken stilvoll und passen sowohl ins Büro als auch zum legeren Freizeitoutfit.

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Wer es prätentiöser mag, wählt stattdessen glamouröse Modelle mit Steinbesatz und schimmerndem Perlmuttzifferblatt. Während die Puristen sowohl in kleineren als auch größeren Durchmessern präsent sind, halten sich die Glamourmodelle eher zurück und unter-streichen ihre feminine Eleganz durch kleinere Maße.

Retrochic mal sportlich, mal elegant

Er ist noch nicht so stark ausgeprägt wie bei den Herrenuhren, aber im Kommen: Der Retrolook macht auch vor der Damenwelt nicht Halt und zeigt sich in Form von Retro-Chronographen, die durch ihre sportliche Optik geschätzt werden. Dabei darf die Stoppuhrfunktion bei modischen Modellen auch gern aufgesetzt sein, wird sie doch kaum genutzt.

Eine Rückbesinnung auf frühere Designs ist auch bei den eleganten Uhren zu erkennen. Diese werden kleiner, wobei sich Gehäusedurchmesser und Armbandbreite annähern, so dass – vor allem bei Metallbändern – der Eindruck eines Schmuckstücks entsteht.

„Antarès“ von Michel Herbelin.

Um die Ecke gedacht

Die vorherrschende Gehäuseform bleibt rund, doch die Konkurrenz von quadratischen und rechteckigen Gehäusen wächst. Vor allem der feminine Retrochic wird von kantigen Formen geprägt und äußert sich in klassischen Modellen, in denen das Gehäuse mit dem Armband eine Linie bildet. Die Uhren sind oft schmal gehalten und wirken besonders elegant. Extravagant, aber weniger verbreitet, sind diamantförmige Uhrengehäuse.

„PJ5422X1“ von Pulsar.

Bicolor bleibt stark

Gold als Gehäusefarbe bleibt und wird mit farbigen Elementen kombiniert. Neben bunten Steinen akzentuieren farbige Zifferblätter und Zeiger die Rosé- und Gelbgoldmodelle und verleihen ihnen ein modisches Update.

Bicolor ist weiterhin stark gefragt, wobei nicht nur Stahl mit Gelb- oder Rosé-, sondern auch Rosé- und Gelbgold miteinander kombiniert werden. Bronze gewinnt als weitere Farbe an Bedeutung, Keramikuhren werden als moderne und sportlich-elegante Begleiter geschätzt.

„Sport Classic Lady Brown Dial“ von Ebel.

Edelstahl allover

Die klassische Damenuhr abseits des Goldes hat nicht nur ein Edelstahlgehäuse, sondern auch ein Edelstahlband. Mit einem Perlmuttzifferblatt ausgestattet, ist sie der Allrounder für alle Gelegenheiten. Ideal sind Modelle mit Wechselarmbändern, da sie ganz leicht ein Trendupdate erhalten. Lederbänder in bunten Farben können sich so ihren Platz zurück erobern, ohne das beliebte Stahlband zu verdrängen.

„Defy Midnight“ von Zenith.

 

Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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