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Czapek präsentiert sich auf der Inhorgenta Munich 2020

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Die Inhorgenta Munich arbeitet erfolgreich daran, der Uhrenhalle A1 mehr Schweizer Flair zu vermitteln. So ist die Schweiz das diesjährige Partnerland der Messe. Dazu gehört das Programm „Salon Suisse“.

Neben ausgewählten Exponanten der Uhrmacherkunst des Musée international d’horlogerie und der Ausstellung „Meine Uhr“ des Creativ Consultants Joachim Schirrmacher und des Fotografen Franco Tettamanti präsentieren hier exklusive Schweizer Uhrenmarken ihre Neuheiten.

Eine davon ist Czapek aus Genf, welche mit den Chronographen „Sockeye“ und „Coho“ farblich Akzente zum „Salon Suisse“ beisteuert.

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Die nach zwei Lachsarten benannten Zeitmesser aus der Kollektion „Faubourg de Cravocie“ haben ihre Namen aufgrund ihrer guillochierten, lachsfarbenen Zifferblätter erhalten.

Aber die Modelle bieten mehr als nur Farbkompetenz. Die in den Kronenschutz integrierten Chronographen-Drücker erzeugen die schlanke Optik des 41,5-Millimeter-Gehäuses, in dem sich das automatische, schnellschwingende Kaliber SHX3 verbirgt, welches Czapek beim Spezialisten Vaucher in Fleurier fertigen lässt.

Nach sechs Jahre Entwicklungsarbeit bietet das Automatikwerk 65 Stunden Gangreserve, lineare Hemmung und COSC-Zertifizierung.

Beide Chronographen sind auf je 18 Exemplare limitiert. Der VK-Preis beträgt 28.900 €.

Ungewöhnlich ist das Vertriebskonzept der Genfer Marke, welches sich „Czapek by Appointment“ nennt und als eine Art temporärer Showroom bei Partnerjuwelieren beschrieben werden kann.

Diese haben die Uhren der Marke nicht permanent im eigenen Geschäft, sondern erst dann, wenn ein Uhrenliebhaber ernsthaftes Interesse bekundet hat beziehungsweise bei czapek.com gekauft hat.

In diesen Fällen kommt ein offizieller Czapek-Partnerjuwelier im jeweiligen Land oder in der entsprechenden Region oder die Boutique der Marke in Genf ins Spiel.

Zum vereinbarten Termin werden dem Interessenten dort vom Juwelier oder der Marke selbst die Uhr präsentiert und/oder übergeben. Der Partnerjuwelier erhält dafür eine entsprechende Vergütung.

Den Grund dafür, dass Czapek keinen reinen Direktvertrieb, sondern eine Art vertrieblichen Hybridansatz verfolgt, beschreibt die Marke mit der Schlüsselrolle des Händlers bei der Kundenbetreuung und dem Service. Diese Kompetenz wolle man seinen Kunden nicht vorenthalten.

„Das Konzept ‘Czapek by Appointment’ soll sukzessive ausgeweitet werden“, betont Thomas Glaue, der als Geschäftsführer von climax public relations für das Marketing von Czapek zuständig ist.

Tags : CzapekinhorgentaSalon Suisse
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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