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Czapek nimmt für ein Jahr keine „Antarctique“-Bestellungen an

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Unabhängige, hochwertige Uhrenhersteller sind aktuell offenbar sehr gefragt.

Die Gründe dafür sind sicher zum einen, dass der Hype um bestimmte Uhrenmodelle auf dem Pre-owned-Markt die Aufmerksamkeit auf die hochwertige Uhr als solche und als Investitionsobjekt massiv erhöht hat. Zum anderen führen manch lange Wartelisten dazu, sich anderweitig umzuschauen.

Offenbar mehr als erwartet fündig geworden sind Uhrenliebhaber bei diesem Blick über die üblichen verdächtigen Marken hinaus bei Czapek. In der Konsequenz kommt die Schweizer Nischen-Marke mit der Produktion nicht mehr nach.

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Czapek wurde 1845 gegründet, 2015 wiederbelebt und hat sich schnell eine treue Community aufgebaut. Einen Schub gab der Marke noch einmal die Markteinführung der „Antarctique“ im Jahr 2020.

„Und nun befinden wir uns in der Situation, die hohe Nachfrage nach Zeitmessern aus dieser Kollektion nicht mehr bewältigen zu können.“

Dies teilte Czapek gestern mit. Daher werden nun für ein Jahr lang keine Aufträge mehr für die Modelle „Antarctique Passage de Drake“ und „Antarctique S“ angenommen. Die bereits bestätigten Bestellungen versucht man vor Ende 2024 auszuführen. Alle anderen Linien bleiben verfügbar.

„Wir planen, bei Watches and Wonders 2023 wieder Bestellungen für die ‚Antarctique‘ entgegenzunehmen. In der Zwischenzeit tun wir unser Bestes, um unser Produktionstempo zu beschleunigen. Wir verlegen unser Atelier in eine neue, größere Einrichtung in La-Chaux-De-Fonds, wir stellen Mitarbeiter ein und organisieren unsere Arbeit und Beschaffung mit unseren Partnern neu, um mehr Uhren zu montieren“, verspricht Czapek den Fans der Uhrenmarke.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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