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Cyberkriminalität hat Konjunktur

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Spätestens seit dem Cyber-Angriff auf Juwelier Wempe im Sommer dieses Jahres ist das Bewusstsein für diese Art der Kriminalität in unsere Branche angekommen.

Unbekannte Erpresser hatten ein Programm in das Computersystem des Juweliers eingeschleust und damit alle Daten auf den Rechnern des Unternehmens blockiert. Nichts ging mehr, selbst Rechnungen in den Filialien mussten per Hand geschrieben werden.

Die Kriminellen hinterließen auf den Servern eine Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme und forderten eine hohe Summe in der Internetwährung Bitcoin. Wempe zahlte und erhielt ein Passwort, um wieder Zugriff auf die eigenen Daten zu bekommen.

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Diese Form der Kriminalität hat offenbar derzeit Konjuktur, wie eine Bitkom-Umfrage ergab. Jeder zweite Befragte gab an, in den letzten zwölf Monaten Opfer von Internetkriminalität geworden zu sein.

Deutschlandweit registrierte das Bundeskriminalamt allein durch Computerbetrug und missbräuchliche Nutzung von Telekommunikationsdiensten Schäden in Höhe von 61,4 Millionen €. Dabei handelt es sich vermutlich nur um einen Bruchteil der tatsächlichen finanziellen Folgen von Kriminalität im Netz.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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