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Corona-Virus könnte Nachschubprobleme bei Smartwatches verursachen

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2019-nCoV ist schlecht für die globalen Lieferketten. Die konkreten Auswirkungen auf die High-Tech-Industrie beleuchtet eine Analyse des Marktforschungsinstituts TrendForce.

Die Montage von Smartwatches, Smart Bracelets und TWS Bluetooth-Kopfhörern erfolgt hauptsächlich in Guangdong, Jiangsu und Zhejiang. Trotz der Wiederaufnahme der Arbeit können Arbeitsunterbrechungen, Arbeitskräftemangel und Materialknappheit zu einem Rückgang des Produktionsvolumens im ersten Quartal 2020 führen.

Ein prominentes Beispiel für diese Entwicklung ist Apple. Das Unternehmen hat bereits seine Umsatzprognose für das erste Quartal zurückgenommen und gab außerdem bekannt, dass es derzeit Lieferengpässe beim iPhone gibt.

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„… aber wir sehen eine langsamere Rückkehr zu normalen Bedingungen als wir erwartet hatten. Daher gehen wir aufgrund von zwei Hauptfaktoren davon aus, dass wir unsere Umsatzprognose für das Märzquartal nicht erfüllen können“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Mit den zwei Hauptfaktoren sind zum einen die Produktionsunterbrechung und zum anderen der Nachfragerückgang innerhalb Chinas infolge des Corona-Virus gemeint.

Betroffen sind auch andere Smartphone-Hersteller, von denen eine ganze Reihe ihre Geräte in China fertigen lassen. Durch den aktuellen Corona-Virus-Ausbruch könnte die Produktion um zwölf Prozent zurückgehen.

Auch bei anderen smarten Geräten wie Smartwatches drohen dem Handel Nachschubprobleme, wie die Statista-Grafik zeigt. Bei Smartwatches wird sogar von einem Lieferrückgang in Höhe von 16 Prozent ausgegangen.

TrendForce bleibt allerdings mit Blick auf das ganze Jahr neutral bis optimistisch bezüglich der Lieferung von Wearables, da deren Hauptsaison in der zweiten Jahreshälfte liegt. Dann soll auch die neue Apple Watch vorgestellt werden.

Tags : appleconnected watchesCoronasmartwatcheswearables
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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