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Corona-Krise – So verkauft der Händler rechtssicher per Abholung durch den Kunden

ZV

In einigen Bundesländer sind trotz Geschäftsschließungen während der Corona-Krise Abholdienste weiterhin erlaubt. Was dasfür die Praxis der Fachhandelsunternehmer konkret bedeutet, erläutert der Bundesverband der Juweliere BVJ.

Wann dürfen Fachhändler einen Abholdienst anbieten?

Solange das Bundesland noch keine vorläufige Ausgangsbeschränkung ausgesprochen hat beziehunsgweise nur noch „Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs“ erlaubt. Die letztliche Entscheidung darüber trifft aber die Ordnungsbehörde vor Ort.

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So könnte der Abholdienst ablaufen

  • Der Kunde bestellt Ware bei seinem Fachhändler per WhatsApp, per Telefon, per E-Mail, Webshop oder andere Plattformen und Wege des Fernabsatzes.
  • Der Händler bestätigt die Bestellung. Damit kommt der Kaufvertrag zustande.
  • Der Kunde bezahlt die Ware vorab, zum Beispiel per Überweisung, PayPal, Lastschrift oder nach der Übergabe per Rechnung.
  • Der Kunde kommt zum besprochenen Abholort. Dieser darf sich nicht auf der Verkaufsfläche befinden, aber zum Beispiel im Bereich vor dem Geschäft.
  • Der Händler hält alle vorgeschriebenen Vorgaben zum Infektionsschutz ein (Abstandsregeln, Desinfektionsmittel etc.).
  • Der Händler überreicht die Ware. Hierbei muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Beispielsweise kann der Händler die Ware an einem Ort in Sichtweite deponieren. Anschließend kann sich der Kunde die Ware nehmen.

Tags : BVJCoronaDünkelmannJuwelierVerband
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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