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Corona-Krise beschleunigt auch die Digitalisierung der Inhorgenta

Messemuenchen

Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München sagt: „Die persönliche Begegnung auf Messen ist digital nicht ersetzbar.“ Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch die Inhorgenta bei den eigenen Digitalisierungsmaßnahmen ordentlich Gas gibt, beschleunigt durch die Monate des Lockdowns, in denen ein persönlicher Kontakt kaum möglich war.

Wie die Inhorgenta aktuell in punkto Digitalisierung aufgestellt ist und welche Pläne sie hegt, verriet Inhorgenta-Projektleiterin Stefanie Mändlein auf Anfrage von WatchPro Deutschland:

„In unseren Augen war Digitalisierung bereits vor der Corona-Pandemie eines der wichtigsten Themen der Branche, weshalb sich viele Angebote der Inhorgenta Trendfactory genau darum drehten. Beispielsweise wurden Vorträge und Workshops zu Social Media abgehalten, da viele in der Branche hier Unterstützung benötigen. Gerade während der Shutdown-Phase wurde deutlich wie wichtig digitale Kanäle für den Vertrieb sind, weshalb dies auf der Messe 2021 ein inhaltlicher Schwerpunkt sein wird.“

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Apropos Inhorgenta Trendfactory. Diese verbindet seit 2015 die internationale Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche und bringt Industrie sowie Handel zusammen. In Metropolen wie Frankfurt, London, Zürich, Barcelona treffen sich zwei Mal jährlich Persönlichkeiten und Macher der Branche. Das geht in diesem Jahr dank geht Corona nicht. Aber auch hier kann Stefanie Mändlein eine digitale Lösung anbieten.

„Wir haben uns entschieden, die unterjährige Trendfactory dieses Mal als ein digitales Event zu veranstalten. Am 22. Oktober 2020 streamen wir live von einer der modernsten Digitalbühnen vom Münchner Messegelände. Dazu haben wir Spitzenreiter der Uhren- und Schmuckwelt und internationale Branchenstars bei uns auf dem Studio-Sofa zu einer hoch aktuellen Mischung aus Themen wie Nachhaltigkeit und Future Retail.“

Darüber hinaus betont die Projektleiterin, dass man nicht nur zu ausgewählten Events der Branche als Ansprechpartner und Plattform zur Verfügung stehen will.

„Daher nutzen wir unsere sozialen Kanäle Instagram, Facebook und LinkedIn intensiv und stehen dort mit der gesamten Industrie in Kontakt.“

Tags : DigitalisierungDittrichinhorgentaMändleinMesse MünchenTrendfactory
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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