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Code41 präsentiert eine neue Uhr – und irgendwie auch nicht

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Vor rund sechs Jahren ging in der Schweiz ein Uhrenprojekt mit einem verschwörerisch klingenden Namen an den Start. Code41 ist jedoch alles andere als geheimnisvoll, im Gegenteil.

Vollständige Transparenz über Herkunft und Kosten sowie die Einbindung der Community und Kunden in den Entstehungsprozess der Uhren – von Beginn an – nichts Geringeres als das haben sich die Macher auf die Fahnen geschrieben.

Mittlerweile gibt es sechs Kollektionen, zwei Manufakturuhrwerke und über zehn Millionen CHF Umsatz. Parallel dazu sind die Mitarbeiteranzahl von zwei auf 25 und der Kaffeekonsum von einen auf zwölf Liter gestiegen.

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Und jetzt präsentiert Code41 „Mecascapes“: weder Armbanduhr noch Taschenuhr, noch Uhr. Dennoch soll sie dem Lauf der Zeit auf den gehen und nicht weniger als die Geburt einer neuen Klasse von Uhren symbolisieren.

Also doch eine Uhr. Aber eine solche, die unsere Sehgewohnheiten herausfordert. Das macht schon der Name deutlich, ein Zusammenschluss von „mechanical“ und „Landscapes“: „Mecascapes“.

Und ob beabsichtig oder nicht: beim Blick auf die „Mecascapes“ denkt man unvermittelt an ein Handy …

Dabei dreht sich alles um Gleichgewicht und Harmonie zwischen den Elementen, erläutert der Macher von Code41, Claudio D’Amore. Der Mechanismus ist vollständig sichtbar und befindet sich auf einer flachen Oberfläche mit einer globalen Ästhetik, deren Komplexität exponentiell zunimmt. Flachheit wird dabei zum neuen Ideal mechanischer Schönheit ausgerufen.

Die aus Titan Grad 5 gefertigte „Mecascape“ mit ihren scheinbar unzähligen verschiedenen Formen, halbkugelförmig, konkav, kugelförmig und die Abfolge von satinierten und polierten Oberflächen ermöglichen ein kontinuierliches Spiel zwischen Licht und Schatten.

Claudio D’Amore, Gründer und CEO von Code41, erklärt:

„Meine Idee für die ‚Mecascape‘ geht auf das Jahr 2009 zurück, also auf mehr als 12 Jahre. Heute, nachdem ich Code41 gegründet, sechs Kollektionen auf den Weg gebracht und dem Projekt fünf Jahre konzentrierte Entwicklung gewidmet habe, ist die Zeit gekommen, die erforderliche Reife und auch die Mittel, um die erste ‚Mecascape‘ auf die Welt zu bringen. Ich wusste zusammen mit dem Team von Anfang an, dass wir an etwas ganz Besonderem arbeiten würden. Ein in jeder Hinsicht ehrgeiziges und gewagtes Projekt. Die Umsetzung meiner Vision in ein einzigartiges und originelles Uhrenmodell war eine echte kollektive Herausforderung, und wir sind alle sehr stolz auf das Ergebnis. Selten war es so lohnenswert, mit der Zeit aus allen Perspektiven (und das ist hier genau das richtige Wort) zu experimentieren.”

Konzipiert und gestaltet nach der mathematischen Sprache des Goldenen Schnitts 1:1,618 und der Fibonacci-Folge, ist dieses erste „Mecascape“ nur acht Millimeter dick und kann leicht in eine Jackentasche gesteckt werden. Sie kann aber auch auf einem Möbelstück als Standuhr platziert werden.

Und obwohl die komplexe Mechanik stets sichtbar ist, ist sie gut ablesbar. Der Hauptstundenzähler, der Minutenzähler, der Sekundenzähler, die zweite Zeitzone mit der Darstellung einer Weltkarte im Herzen der GMT-Scheibe und die Gangreserveanzeige bieten eine ausgewogene Einheit. Eingestellt und aufgezogen wird die Neue von Code41 über zwei kleine Rändelkronen auf den Seiten. Auf der Seite befindet sich zudem ein kleiner Druckknopf zum Einstellen des Datums.

Die „Mecascape“ wird mit zwei Zubehörteilen geliefert: einem Metallständer, mit dem sie vertikal beispielsweise auf einem Schreibtisch positioniert werden kann, und mit einer Reisetasche aus hochwertigem italienischem Leder, die mit Mikrofaser gefüttert ist und es ihrem Besitzer ermöglicht, sie sicher zu transportieren, kombiniert mit einer kleinen Aussparung zur Aufbewahrung einer Bank- oder Visitenkarte.

Der UVP beträgt 9.995 €, Vorbestellungen sind aber erst ab dem 2. November möglich.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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