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Citizen L und die Zeit für Nachhaltigkeit

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Anfang des Jahres betonte Keiichi Kobayashi, CEO von Citizen Watch Europe, im Gespräch mit WatchPro, dass das Thema Nachhaltigkeit für den japanischen Uhrenhersteller schon lange Priorität hat.

Die Citizen-eigene Solartechnologie Eco-Drive ist diesbezüglich der bekannteste Beleg dafür, dass es das Unternehmen ernst mit dem Schutz der Umwelt meint. Rund 80 Prozent der Quarzuhren der Marke sind damit ausgestattet.

Pro Jahr werden etwa vier Millionen Eco-Drive Uhren verkauft. „Das bedeutet , dass wir jährlich vier Millionen Batterien einsparen, die sonst entsorgt werden müssten. Geht man davon aus, dass eine Batterie zirka 2,1 Millimeter hoch ist, so entsteht aus all diesen Batterien ein 8.400 Meter hoher Turm – fast so hoch, wie der Mount Everest. Damit reduzieren wir eine ganze Menge Abfall und nutzen stattdessen natürliche Energie.“

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Aber dabei belässt es Citizen nicht und setzt darüber hinaus auf innovative, ressourcenschonende Materialien. Und hier kommen die Ananas und Citizen L ins Spiel.

„Schritt für Schritt wollen wir Citizen L zur branchenführenden Marke in punkto Nachhaltigkeit entwickeln“, so Keiichi Kobayashi. Und dazu gehört neben dem Einsatz von Eco-Drive, der Verwendung von synthetischen, im Labor gezüchteten Diamanten und Eco-Pet, einer Polyesterfaser aus wiederverwertetem Polyethylen von PET-Flaschen, eben auch die beliebte Frucht aus der Familie der Bromeliengewächse.

Letztere kommt neben Eco-Pet als Alternative zum tierischen Leder für Armbänder bei den Modellen „Ambiluna“ zum Einsatz. Und solche Leder-Alternativen sind gefragter denn je. In einer Umfrage für den Shoppingsender QVC gab 2018 fast jede fünfte Frau an, echtes Leder käme für sie als Material für Handtaschen nicht mehr infrage.

Die Gründe hierfür sind zum einen der umweltschädliche Aspekt der Haltung von Nutztieren und der Wunsch nach mehr Tierwohl. Da kommt die süße Ananas gerade recht, zumal nicht ihr Fruchtfleisch verwendet wird. Stattdessen werden Ananas-Blätter verarbeitet, die als Nebenprodukt anfallen.

Das bedeutet, dass weder zusätzliches Wasser, Dünger oder Pestizide erforderlich sind und die Ernteabfälle minimiert werden. Vorreiter ist hier die britische Firma Ananas Anam, die aus Ananasfasern von den Philippinen das lederähnliche Material Piñatex gewinnt.

Es ist wasserabweisend, robust, atmungsaktiv, weich, leicht, flexibel und hat die internationalen ISO-Standard-Tests für Reiß- und Zugfestigkeit, Licht- und Farbechtheit bestanden. Und daher eignet es sich auch hervorragend für die Uhrarmbänder der „Ambiluna“-Modelle der Damenuhrenlinie Citizen L mit der Leitlinie „Inspired by Nature“.

Beim Schutz dieser unterstützt Citizen zudem ganz aktiv und kontinuierlich die Organisation „Plant my Tree“, die sich für die Aufforstung der Wälder und den Klimaschutz engagiert. „Bäume verbessern unser Klima nachhaltig durch das Binden von CO2 und die Produktion von Sauerstoff und bieten vielen Tieren einen Lebensraum. Das möchten wir unterstützen und pflanzen gemeinsam mit unseren Partnern im Rahmen der neuen Kollektion 500 Bäume zur Wiederaufforstung der Wälder in Deutschland“, betont Citizen.

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