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Chronoto führt durch den Online-Dschungel der Luxusuhren

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Ob neu oder gebraucht – luxuriöse Zeitmesser von Rolex, Patek Philippe, Omega, IWC, Breitling und Co. sind heiß begehrt. Die Suche danach beginnt für viele im Internet – und dort kann man sich mittlerweile in dem verwirrend großen Angebot trefflich verirren.

Wo findet man das gesuchte und vermeintlich ausverkaufte Modell zu einem vernünftigen Preis? Welcher Juwelier oder Händler bietet es an? Gibt es die Uhr auch in meiner Nähe? Die großen Suchmaschinen helfen bei diesen Fragen nur bedingt weiter. Sie zeigen oft nur die stark beworbenen Angebote und optimierten Ergebnisse an erster Stelle.

Solche Juweliere und Händler, die bei dem Wettstreit um die vorderen Plätze bei Google & Co. nicht mithalten können, fallen dabei trotz guter Angebote oft durchs Raster – zum Nachteil von Uhrenliebhabern und Händlern gleichermaßen.

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Das Kölner Unternehmen Chronoto (chronoto.de) hat sich genau dieses Problems angenommen. Ein eigens entwickelter Crawler durchsucht das Netz nach aktuellen Angeboten aller relevanten Online-Shops und zeigt sie dem Suchenden an. Übersichtlich und mit dem Hinweis, ob eine Uhr auch lokal erhältlich ist.

Chronoto ist im Sommer 2019 als Beta-Version an den Start gegangen. Dennoch kann das junge Unternehmen bereits über 40.000 einzelne Uhren beziehungsweise Angebote auflisten – von kleinen und großen Anbietern. Mit einigen arbeitet Chronoto sogar direkt zusammen. Zu den bekanntesten dürften wohl die Juwelierkette Christ und der Onlinehändler Watchmaster gehören, die ihre Angebote direkt bei Chronoto einspeisen können.

Das ganze Netz im Visier

Um Suchenden eine möglichst vielfältige Auswahl bieten zu können, durchsucht Chronoto das gesamte Netz. Im Suchergebnis erhält man dann alle aktuellen und relevanten Angebote. Gleichgültig, ob es von einem kleinen Juwelier oder Händler, einer Juwelierkette oder von einem der erfolgreichen Branchen-Newcomer wie Chronext, Montredo oder Horando stammt. Der Suchende kann nun das für sich beste und ansprechendste Angebot heraussuchen. Per Klick landet er im Online-Shop des jeweiligen Händlers – oder kauft direkt bei ihm vor Ort.

Die Suche bei Chronoto ist kostenlos.

Die Suchfunktion wird nun Schritt für Schritt auf Europa ausgeweitet. Den Anfang machen Juweliere und Onlineshops in Holland und Belgien, weitere Länder sollen in den kommenden Monaten folgen.

Damit möglichst viele Angebote von Händlern ausgespielt werden können, bietet Chronoto mehrere selbstentwickelte Services an, die das Aufnehmen in die Suchmaschine besonders komfortabel machen: per Datenfeed, Crawling oder einfachem Datei-Upload. Auf Wunsch kann Chronoto jedem Händler auch einen eigenen Shop aufsetzen. Und das kostenfrei. Das Know-how hierfür stammt von der Digitalagentur pooliestudios von Alexander Kaiser, der auch gleichzeitig Chronoto-Gründer ist.

Alexander Kaiser

Und der hat durchaus ambitionierte Ziele:

“Unser Ziel ist es, 2020 die größte Luxusuhren-Suchmaschine in Europa zu werden. Dafür braucht es starke, eigenständige Händler die nicht nur über einen Marktplatz, sondern unabhängig über eigene Shops verkaufen.”

Der Händler hat die Wahl     

Nämlich bei der Frage der Entlohnung des Services von Chronoto. Er kann sich entscheiden zwischen 1 € pro inserierter Uhr oder 3 Prozent Provision bei einem erfolgreichen Verkauf. Abgrechnet wird die monatlich maximale Anzahl an eingestellten Uhren beziehungsweise bei der Provisionszahlung greift eine Deckelung von maximal 299€. Die Voraussetzung für das Provisionsmodell ist, dass die Uhren über ein neutrales Partnernetzwerk angeboten werden.

 

 

Tags : Chronotopre-ownedSuchmaschinen
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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