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Chronoswiss und die Zeit für Luzern

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Wie lässt sich die Essenz einer klassischen Stadt wie Luzern, die die Heimat von Chronoswiss ist, in einem modernen mechanischen Zeitmesser einfangen? Als Antwort auf diese Herausforderung hat die Marke den „Flying Regulator Open Gear Lucerne Edition“ geschaffen.

„Das Chronoswiss-Atelier ist eine moderne Kreativwerkstatt für Uhren, in der wir Träume und Ideen in unkonventionelle Zeitmesser verwandeln”, sagt Oliver Ebstein, CEO und Inhaber des unabhängigen Familienunternehmens.

Die Lucerne Edition greift mit Silber und Blau eine klassische Kombination der Uhrmacherkunst auf. In Anlehnung an das weiß-blaue Luzerner Stadtwappen und die umliegenden Alpen ist die auf 50 Stück limitierte Edition auch dem Standort des Ateliers der Marke gewidmet.

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Im Stadtzentrum gelegen, zwischen dem Luzerner Löwen, einem der meistbesuchten Denkmäler der Schweiz, und dem schimmernden See, sind hier Besucher immer willkommen, ob mit vorheriger Anmeldung oder beim spontanen Vorbeischauen.

In dem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert gelegene Atelier hängen hundert Pendelleuchten von der hohen Decke herab und in der verglasten, runde Uhrmacherwerkstatt kann man beim Entstehen der Uhrenkreationen von Chronoswiss zuschauen.

Die CAD-Abteilung befindet sich direkt neben der handbetriebenen, hundertjährigen Guillochier-Maschine, mit der Chronoswiss Designer und Meister-Guillocheur Maik Panziera das schachbrettartige Guilloche-Muster für die blau-silberne Lucerne Edition anfertigt, das sich durch eine hohe Frequenz und kurze Länge auszeichnet. Die nachtblauen, trichterförmigen Skalen und der Minutenring der „Open Gear Lucerne Edition“ sind mit CVD beschichtet, die Basis ist galvanisch versilbert.

„Theoretisch könnten wir auch mit massivem Silber arbeiten, aber da unsere Regulator-Zifferblätter oft funktionale Teile des Uhrwerks sind, verwenden wir Messing als Basis, da man damit stabiler und genauer arbeiten kann”, erklärt Oliver Ebstein.

Die aufwendige Zifferblattkonstruktion mit skelettierten Räderwerksbrücken und sichtbaren Schrauben ist im gleichen nachtblauen Farbton galvanisiert. Der rote Minutenzeiger mit seinem Inlay aus Superluminova wurde als Chronoswiss-Design namens Trigono im Jahr 2018 von Maik Panziera kreiert.

„Ich fand die meisten Zeiger altmodisch, deshalb musste ich einfach etwas Moderneres entwerfen”, sagt er lachend.

Durch den Saphirglasboden sieht man Chronoswiss-Kaliber C.299 mit Sekundenstopp und 42 Stunden Gangreserve, das sich mit Genfer Streifen und einer Colimaçon-Maserung auf den äußeren Brücken und Platinen und dem skelettierten Chronoswiss-Rotor schmückt. Letzterer ist ebenfalls mit nachtblauem CVD beschichtet ist.

Das massive 16-teilige 41-Millimeter-Edelstahlgehäuse setzt auf den Kontrast zwischen satinierten und polierten Oberflächen, während die mit Teilrändelung versehene Lünette das gewölbte, entspiegelte Saphirglas in Position hält.

„Die ‚Open Gear Lucerne Edition‘ ist ein großartiges Beispiel dafür, was moderne mechanische Uhrmacherei ausmacht: neue Ideen und unkonventionelles Design kombiniert mit klassischem Handwerk”, sagt Oliver Ebstein.

Der UVP lautet 8.900 €.

Im Video-Webinar stellen Oliver Ebstein und Beat Weinmann, Personal Commerce, die ‚Open Gear Lucerne Edition‘ vor.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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