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Chronoswiss präsentiert zwei radikal unterschiedliche Ansätze der Skelettierung

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Während bei dem klassischen „Opus“-Modell alles überflüssige Material aus dem Uhrwerk entfernt wird, bis nichts als ein filigranes Skelett übrig bleibt, hat Chronosiwss für die „SkelTec“ das Kaliber C.304 von Grund auf neu entwickelt, und die Skelettierung bereits auf dem Zeichenbrett realisiert.

„Ich würde sagen, der Name ‚SkelTec‘ ist selbsterklärend. Das 166-teilige Werk mit einer Gangreserve von 48 Stunden, das es exklusiv nur bei uns gibt, kombiniert den mechanischen Spirit des ‚Opus‘-Chronograph mit Technologien des Weltraumzeitalters. Mit der ‚SkelTec‘ bringen wir die Handwerkskunst des traditionellen Skelettierens quasi auf Warp-Geschwindigkeit“, so Maik Panziera, Head of Design bei Chronoswiss.

Schon 1995 war der komplexe 300-teilige Opus Chronograph ein Vorzeigeobjekt auf dem Gebiet der skelettierten Zeitmesser. Ein Vierteljahrhundert später folgt nun eine Version mit 41-Millimeter-Gehäuse und kürzeren Hörnern für einen noch besseren Sitz am Handgelenk.

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Durch das doppelt entspiegelte Saphirglas lässt sich die Skelettierung klarer als zuvor bewundern. Zudem wurde die Wasserdichtigkeit auf zehn Bar erhöht. In der auf 50 Exemplare limitierten Edition wird die „Opus“, die in der nicht limitierten Version mit einem galvanisch versilberten Zifferblatt ausgestattet ist, um die Farben Blau und Orange für die Anzeigen für kleine Sekunde, Datum, Chronographen-Stunden und -minuten bereichert.

Das automatische Chronoswiss-Kaliber C.741S der neuen Opus”-Chronographen hat eine Gangreserve von 46 Stunden.

Die „SkelTec“ präsentiert sich im Edelstahlgehäuse mit DLC-Beschichtung und skelettierten Hörnern. Im Inneren tickt das Manufakturkaliber C.304 mit Handaufzug und 48 Stunden Gangreserve.

„Durch diese revolutionären Elemente wirkt das extrem technische Erscheinungsbild insgesamt filigran und zugleich robust, während die Chronoswiss typischen Kennzeichen wie die gerändelte Lünette und die Zwiebelkrone beibehalten werden“, so Ruben Velasco und Manuel Fuentes, Gründer von RUMA-Design, die zusammen mit Panziera am Design der SkelTec gearbeitet haben.

„Es war eine echte Herausforderung”, gibt Panziera zu. „Solche Stromlinienformen lassen sich in anderen Branchen gut mit Spritzguss umsetzen. Da man jedoch mit Edelstahl im Uhrenbereich so zu keinem hochwertigen Ergebnis kommt, lag die Schwierigkeit darin, dieses fliessend organische Design für eine fünfachsige CNC-Maschine zu realisieren. Für die perfekte Geometrie des Gehäuses mussten die Hörner aufwendig einzeln gefertigt und direkt mit dem Gehäusemittelteil verschraubt werden. Die ‚SkelTec‘ und der neue ‚Opus‘-Chronograph sind für mich der beste Beweis, dass Chronoswiss sowohl progressives als auch klassisches Skelettieren beherrscht.“

Die „SkelTec“ gibt in zwei Versionen, jeweils auf 50 Exemplare limitiert.

Tags : ChronosiwssopusPanzieraRUMASkelettierungSkelTec
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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