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Chronoswiss präsentiert die neue „Open Gear ReSec Big Wave“

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Ein Guilloche-Muster mit einer außergewöhnlich langen Wellen ist der Namensgeber des neuen Modells von Chronoswiss.

Der auf 50 Exemplare limitierte mechanische Zeitmesser verbindet den Regulator mit einer retrograden Sekundenanzeige. Eine dreidimensionale Hybrid-Zifferblattkonstruktion, handgefertigtes Guilloche, eine sichtbar gemachte Mechanik und eine Dekorationen, die eigene Spezialwerkzeuge erfordern – dazu ein strahlendes Blau: Der Neuzugang der „Open Gear ReSec“-Linie ist nicht zu übersehen.

„Mit der ‚Open Gear ReSec Big Wave‘ wollten wir eine moderne mechanische Uhr in einem ganz besonderen Metallic-Blau schaffen. Um den Glanz und die Tiefe der langen Wellen unseres handgefertigten Guilloche-Musters noch zu verstärken, kam nur eine CVD-Beschichtung in Frage. Denn durch galvanische Behandlungen entstehen eher zurückhaltende Farben“, sagt Maik Panziera, Designer und Guilloche-Meister von Chronoswiss.

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Und so sorgt die Beschichtung mit Nano-Partikeln für den besonderen Trompe-l’oeil-Effekt auf der neuen Chronoswiss: Bei bestimmten Lichtverhältnissen wirkt es, als ob das Zifferblatt mit seinen Tiefen und Höhen über die tatsächliche Gehäuse-Höhe von 13,35 Millimetern hinausgeht.

Im Chronoswiss-Atelier in Luzern führt Panziera die langen Guilloche-Wellen mit Hilfe einer fast hundertjährigen Rundzug-Guillochier-Maschine von Hand aus. Das Muster sieht im Vergleich zu aufwendigeren Dekorationen auf den ersten Blick relativ einfach aus, ist jedoch in Wirklichkeit viel schwieriger umzusetzen.

„Zwischen den Linien befinden sich jeweils nur 0,275 Millimeter, und bei diesen langen Bögen darf die Maschine nicht im geringsten vibrieren, da dies sofort sichtbar wäre“, so Panziera.
Denn trotz ihres Gewichtes von 250 Kilogramm ist die gusseiserne Maschine extrem empfindlich gegen Vibrationen. Das bedeutet, dass man sie nur langsam betätigen sollte.

„Am Ende ist das Zifferblatt immer noch pure Handarbeit, die ihren ganz eigenen Charme besitzt“, sagt der Experte, der bei der Ausübung seines archaischen Handwerks oft Hard Rock-Musik hört.

„Jedes Muster hat seinen Reiz. Das ‚Big Wave‘-Guilloche strahlt Stärke aus und wirkt gleichzeitig beruhigend.“

Diese Liebe zum Detail gilt für alle Dekorationen. Die Minutenanzeige und den trichterförmigen Stundenring ziert ein Rundschliff, während die horizontal satinierten Brücken mit anglierten und polierten Kanten sowie mit auf Hochglanz polierten Edelstahlschauben versehen wurden.

„Um das empfindliche Hochglanz-Finish nicht zu beschädigen, haben wir dafür extra spezielle Schraubenzieher aus Messing und Plexiglas angefertigt, da diese Materialien weicher sind als Stahl“, erzählt Panziera.

Die Plakette mit der individuellen Limitierungsnummer ist mit einer horizontalen Satinierung dekoriert, und die 120-Grad Skala für die retrograde Sekunde ist mit vier verschiedenen Finissierungs-Bereichen äusserst komplex aufgebaut. Dabei wechseln sich Elemente mit Rundschliff und sandgestrahlte Flächen ab.

Auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Dabei ist das Automatik-Kaliber C.301 ist im wahrsten Sinne ein mehrfach modifiziertes „Zugpferd“: Die erste Modifikation ist die retrograde Sekunde, eine zweite ist für die Umsetzung des Regulators erforderlich.

„Dann geht es mit dem Uhrendisplay weiter, einem Hybriden aus Zifferblatt und Modulplatte. Diese Basis für Brücken, Schrauben, Zahnräder und Rubine besteht aus 42 Teilen und ist auf zwei Ebenen konstruiert“, erklärt der Designer den Aufbau.

Normalerweise ist der Regulator-Mechanismus nicht sichtbar, sondern unter dem Zifferblatt verborgen. Doch bei den „Open Gear“-Modellen werden die drei Zahnräder, die für die dezentrale Stundenanzeige des Regulators verantwortlich sind, optisch in Szene gesetzt.

Um das Ablesen rund um die Uhr zu erleichtern, werden für die Fünf-Minuten-Marker solide Super-Luminova-Blöcke in Zylinderform verwendet. Durch das grössere Volumen des Leuchtkörpers hält die Funktion tatsächlich auch über Nacht an. „Auf den ersten Blick sieht die ‚Open Gear ReSec Big Wave‘ ja wie eine klassische Uhr aus –, aber sie liegt wirklich genau auf der Wellenlänge der modernen Mechanik von Chronoswiss“, sagt Maik Panziera.

Der UVP lautet 9.500 €.

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