Home Galerien

Chopard bereichert seine Haute-Horlogerie-Kollektion

0

Mit einer limitierten Edition von 20 Exemplaren in 18-karätigem, ethischen Roségold präsentiert Chopard mit dem “L.U.C Full Strike Tourbillon” ein Meisterstück, mit dem die Manufaktur ihr 25-jähriges Jubiläum der L.U.C-Kollektion feiert.

Besonderheiten der Neuheit sind das Tourbillon mit Saphirglasbrücke und das charakteristische Schlagwerk mit Monoblock-Tonfedern aus Saphirglas.

Grundlage des 42,5 Millimeter großen und 12,58 Millimeter hohen Modells ist das Chronometer zertifizierte und mit dem Genfer Siegel versehene Kaliber L.U.C 08.02-L. Es steht in der Tradition der Uhren mit Minutenrepetition von Chopard, der „L.U.C Full Strike“. Diese Kollektionslinie bietet ein einzigartiges, von Chopard patentiertes System, bei dem Tonfedern und Uhrenglas aus einem einzigen Stück Saphirglas gefertigt sind und als Resonanzkörper den Klang erzeugen.

Advertisement

Allerdings erforderte das Modell „L.U.C Full Strike Tourbillon“ einen Umbau des sonst der Linie vorbehaltenen Kalibers aus 533 Komponenten zu einem Werk mit 568 Einzelteilen.

Allein die Integration eines Tourbillons erforderte einen umfassenden Konstruktionsprozess, bei dem das Ineinandergreifen und die Anordnung der Komponenten neu überdacht werden mussten. Die Uhrmacher der Manufaktur standen vor der Herausforderung, dass das Tourbillon die akustischen Qualitäten des Schlagwerks nicht beeinträchtigt. Dessen Harmonie wird durch die Tonfedern aus Saphirglas erzeugt, die gemeinsam mit dem als Resonator wirkenden Uhrenglas aus einem Stück gefertigt sind.

Die Minutenrepetition verfügt nun über ein eigenes Federhaus, das direkt über die Krone aufgezogen wird, so dass eventuelle Störungen der Energiezufuhr eliminiert werden. Es ermöglicht dem „L.U.C Full Strike Tourbillon“, bis zu zwölfmal die komplizierteste und energieintensivste Uhrzeit, nämlich 12:59 Uhr, zu schlagen.

Diese außergewöhnliche Energiereserve beruht auf mehreren Faktoren. Sie profitiert von einem patentierten Kupplungswippenmechanismus, der für die Blockierung des Schlagwerks während der Informationsaufnahme, die die Minutenrepetition steuert, sorgt, um zu verhindern, dass die Federkraft ungenutzt verbraucht wird.

Außerdem haben die Konstrukteure von Chopard zahlreiche innovative Vorrichtungen entwickelt, um den Benutzerkomfort der Minutenrepetition zu gewährleisten und ihren Betrieb so sicher wie möglich zu gestalten: Sollte das Federhaus nicht mehr über genügend Kraft verfügen, um die Minutenrepetition anzutreiben, blockiert ein Sicherheitsmechanismus die Auslösung.

Zudem hat Chopard einen Patentantrag für eine neue Vorrichtung zum Auslösen des Schlagwerks gestellt. Sobald das Schlagwerk in Aktion tritt, wird der Drücker ausgekuppelt. Es ist also unmöglich, den Gang der Minutenrepetition zu stören oder sie zu beschädigen.

Entgegen der ansonsten offenen Zifferblättern der Serie, hat das Modell „L.U.C Full Strike Tourbillon“ nur zwei Zifferblatt-Öffnungen, die den Blick auf die beiden Komplikationen freigeben, die diese Uhr so besonders machen. Zwischen 9 und 11 Uhr erblickt der Betrachter die zwei Hämmer aus hochglanzpoliertem Stahl, deren Schlag auf die Tonfedern den Klang der Zeit erzeugt, dessen Klangfülle von den virtuosen Brüdern Renaud und Gautier Capuçon geschaffen wurde.

Bei 6 Uhr sieht man unter dem Sekundenzeiger dank einer durchgehenden Tourbillonbrücke aus Saphirglas das Tourbillon, seinen spiralförmigen Käfig aus hochwertigem Stahl. Die Formgebung mit der Signatur von L.U.C ist von einer Zeichnung von Louis-Ulysse Chopard, Gründers des Hauses, abgeleitet. Bei 2 Uhr befindet sich die konzentrische Anzeige der Gangreserven von Uhrwerk und Schlagwerk.

Previous articleHDE sieht Anpassungsbedarf bei Energiepreisbremsen
Next articleRaymond Weil zelebriert einmal mehr seine Verbindung zur Musik
Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here