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Basel_Casio

Es wird langsam eng für die Baselworld. Und damit ist nicht der Platz für die Aussteller gemeint. Die noch Verbleibenden könnten sich zunehmend ausbreiten – und müssen es vielleicht auch, um den Besuchern ein nicht allzu trauriges Bild in den Hallen zu bieten.

Mit der Absage von Casio ist nun Citizen der einzige der drei großen japanischen Uhrenhersteller, der der Baselworld für das kommende Jahr treu geblieben ist. Seiko hatte bereits Anfang November der Messe eine Absage erteilt.

Im Telefonat mit WatchPro Deutschland bestätigt Kai-Christian Helms (Senior Marketing Manager Watch Casio Europe) die Absage für 2020, zu der sich das japanische Headquarter in den letzten Tagen nach längerer Überlegung entschlossen hat.

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Als offizielle Begründung wird – wie von Seiko – der späte Termin der Baselworld in 2020 genannt.

Ob es einen alternativen, globalen Event für Kunden, Distributoren und Journalisten geben wird, steht noch nicht fest.

Kai-Christian Helms geht aber davon aus, dass er auf der Inhorgenta Munich den ein oder anderen Gast mehr aus dem europäischen Ausland wird begrüßen können.

Die Inhorgenta kann von der Absage nur profitieren. Denn zumindest in Europa werden sich manche Fachhändler fragen, ob sich der (kostspielige) Besuch der Baselworld noch lohnt. Baselworld-Chef Michel Loris-Melikoff und sein Team legen nun sicher noch einen Zahn zu, um dennoch viele Besucher nach Basel zu locken und zufrieden zu stellen.

Auch Seiko wird auf der Inhorgenta Munich 2020 vertreten sein, bislang allerdings nur mit den Marken Lorus und Pulsar. Aber wer weiß …

Tags : baselworldCasiocitizeninhorgentaLoris-MelikoffSeiko
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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