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BVSU veröffentlicht Zahlenspiegel Uhren 2020

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Deutsche, verarbeitende Unternehmen der Uhrenbranche mit mehr als 50 Mitabeitern büßten in 2019 über sieben Prozent Umsatz ein. Dies geht einher mit dem dem Rückgang der Anzahl der entsprechenden Betriebe um 12,5 Prozent.

Ebenefalls einen Rückgang gab es bei den Uhren-Exporten, und zwar um 4,4 Prozent. Während es in die EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) einen leichten Anstieg um zwei Prozent gab, betrug das Minus der Ausfuhren in die EU sieben und nach Asien zehn Prozent.

Dem gegenüber steht ein Anstieg der Uhren-Importe in Höhe von 7,8 Prozent. Auffällig sind dabei vor allem die Zunahme der Einfuhren aus der EU (+15 %) und aus Asien (+18,3 %). Aus der EFTA kamen nur 2,4 Prozent mehr Uhren als 2018.

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Im Zahlenspiegel Uhren werden Umsatz und Betriebsstruktur für deutsche Unternehmen ab 50 Mitarbeitern im Berichtszeitraum 2019 dargestellt. (Quelle: Statistisches Bundesamt (Stand März 2020))

Minus 7,6 %
Minus 12,5 %
Minus 14,2 %
Minus 4,4 %
EFTA: plus 2 % – EU: minus 7 % – Asien: minus 10 %
Plus 7,8 %
EFTA: plus 2,4 % – EU: plus 15 % – Asien: plus 18,3 %
EFTA: plus 9,5 % – Asien: minus 16 %

Der Bundesverband Schmuck und Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V. (BVSU) wurde 1947 in Pforzheim gegründet. Er ist die Interessenvertretung von über 170 vorwiegend mittelständisch strukturierten Mitgliedsunternehmen und nimmt deren Interessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene wahr. Er ist Mitglied des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI). Ihm obliegt die Federführung der deutschen Verbände im Weltschmuckverband CIBJO. Zudem vertritt der BVSU die Interessen der deutschen Uhrenindustrie im europäischen Uhrenverband CPHE. Der Bundesverband ist zudem Mitglied des ResponsibleJewelleryCouncils(RJC).

Tags : BV Schmuck + UhrenBVSUVerbandZahlenspiegel
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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