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BVSU präsentiert deutsche Übersetzung der RJC-Standards

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Der Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V. (BVSU) hat in Absprache mit dem Responsible Jewellery Council eine Übersetzung der RJC-eigenen Standards „Code of Practices“ (COP) und „Chain-of-Custody“ (CoC) vorgenommen. Sie stehen den Mitgliedern des Bundesverbandes ab sofort kostenfrei zur Verfügung.

Das Responsible Jewellery Council (RJC) ist eine 2005 gegründete gemeinnützige Normsetzungs- und Zertifizierungsorganisation. Das RJC strebt nach einer verantwortungsvollen, weltweite Lieferkette, die das Vertrauen in die globale Schmuck- und Uhrenindustrie fördert.

Hierzu definiert RJC zwei verschiedene Standards, nach denen sich Mitglieder ausrichten und zertifizieren lassen.

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Dabei definiert der so genannte „Code of Practices“, der Verhaltenskodex des RJC, verantwortungsvolle, ethische, menschenrechtliche, soziale und ökologische Praktiken, welche die Lieferkette für Schmuck und Uhren von der Mine bis zum Einzelhandel umfassen. Alle zertifizierten RJC-Mitglieder müssen sich an diesen Code of Practice halten.

Darüber hinaus definiert die so genannte „Chain-of-Custody“-Zertifizierung einen Ansatz für Unternehmen, Gold, Silber und Platingruppenmetalle auf eine Weise zu handhaben und zu handeln, die vollständig rückverfolgbar und verantwortungsvoll zu beschaffen ist. Eine Chainof-Custody ist somit eine dokumentierte Abfolge der Verwahrung von Material auf seinem Weg entlang der Lieferkette. Sie definiert, wie Edelmetalle verantwortungsbewusst produziert, verarbeitet und über Schmucklieferketten gehandelt werden.

Die Chain-of-Custody-Zertifizierung ist freiwillig und ergänzt die Zertifizierung gemäß dem Code of Practices.

Der deutsche Industrieverband Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e. V. (BVSU) hat in enger Abstimmung mit dem RJC in den letzten Monaten eine deutsche Übersetzung beider Standards zum aktuellen Zeitpunkt entwickelt.

BVSU Hauptgeschäftsführer Dr. Guido Grohmann (Bild oben) erläutert: „Der Bundesverband ist seit Beginn des Jahres 2019 Mitglied des Responsible Jewellery Council. Unser Hauptziel neben der Förderung des RJC-Verhaltenskodex ist es, unsere Mitglieder bei Zertifizierungen und Re-Zertifizierungen besser unterstützen zu können. Beide Punkte werden wir durch die jetzt vorliegenden Übersetzungen mit Sicherheit noch besser fokussieren können.“

Die deutschen Varianten des Code of Practices und der Chain-of-Custody stehen ab sofort den Mitgliedern des Verbandes auf Anfrage kostenfrei zur Verfügung.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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