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Bulgari-CEO geht von einer Kompensation der Verluste durch die Corona-Pandemie innerhalb von zwei Jahren aus

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Der Geschäftsführer von Bulgari, Jean-Christophe Babin, geht davon aus, dass es zwei Jahre dauern wird, bis die während der Corona-Pandemie verlorenen Umsätze wieder ausgeglichen sind.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir über einen Zeitraum von 24 Monaten das meiste, was während Covid verloren gegangen ist, wiederhergestellt haben“, sagte er in einem Bloomberg-Fernsehinterview.

„In unserem Geschäft geht nie etwas verloren, es wird verschoben.“

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Der Luxusgüterkonzern LVMH, zu dem die Marken Bulgari, TAG Heuer, Zenith, Tiffany & Co. und Hublot gehören, verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 26 Prozent im Bereich Schmuck und Uhren.

Laut Babin stieg der E-Commerce zwar dreistellig, aber der Online-Umsatz mache weniger als zehn Prozent des Gesamt-Umsatzes aus. Die meisten Schmuckverkäufe werden über Bulgaris eigenes Netzwerk von Boutiquen getätigt, die sich in den teuersten Einkaufszentren der Welt befinden, unter anderem in New York und Las Vegas.

Diese Standorte sind am härtesten betroffen, da die stationären Geschäfte seit Monaten geschlossen sind und Touristen aufgrund der Reisebschränkungen fehlen.

Bulgari konzentriert sich nun auf inländische Kunden in den Ländern, in denen die Geschäfte wieder öffnen dürfen. Und es gibt Anzeichen für eine Erholung in Deutschland, China und Südkorea, so Babin, der einen Boom in China erwartet, da die wohlhabenden Chinesen nicht als Touristen in aller Welt, sondern in ihrem eigenen Land einkaufen werden.

Tags : BabinbulgariCoronaLockdownlvmh
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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