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Buchempfehlung: „Sortimentsanalyse im stationären Handel“

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Das Arbeitsbuch soll den stationären Händlern helfen, eine qualifizierte Sortimentsanalyse durchzuführen und so das eigene Sortiment bestmöglich auf die eigenen Kunden auszurichten.

Die Autorinnen Heike Scholz (geschäftsführende Gesellschafterin von Zukunft des Einkaufens) und Martina Schimmel (Country Manager Deutschland zentrada Europe) befassen sich in dem 68 Seiten starken Arbeitsbuch mit dem Wandel des stationären Handels.

Dessen Aufgabe als Warenversorger tritt immer weiter in den Hintergrund. Stattdessen wünschen sich die Konsumenten, dass der stationäre Handel zum Ort der Inspiration, der Freizeitgestaltung und der Erlebnisse wird.

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Das bedeutet, dass auch die Sortimente sich verändern müssen, um den veränderten Kundenwünschen gerecht zu werden.

Das Arbeitsbuch „Sortimentsanalyse im stationären Handel“ soll den stationären Händlern helfen, eine qualifizierte Sortimentsanalyse durchzuführen und so das eigene Sortiment bestmöglich auf die eigenen Kunden auszurichten. „Damit begleiten wir Händler*innen auf ihrem Weg zum optimalen Sortiment“, so Heike Scholz.

Das Buch führt mithilfe von über 50 Fragen durch den Analyseprozess. Beginnend mit einer kurzen Beschreibung der eigenen Positionierung geht es sehr schnell in die Kundenanalyse. Diese ist die Grundlage für die Beurteilung, ob das eigene Sortiment optimal konzipiert ist.

Nach dem Blick auf die Bestands- und Neukunden geht es dann in den größten Block des Arbeitsbuchs: die Sortimentsanalyse, in der quantitative und qualitative Parameter des eigenen Sortiments durchleuchtet werden. Hier gibt es außerdem mehr als 250 Ideen für Zusatzsortimente.

Im nächsten Schritt geht es um den Standort, also die Stadt, den Stadtteil oder den Ort, in dem sich der Laden befindet. Und mit dem fünften Abschnitt folgt dann die Umgebungsanalyse, mit der das den Laden direkt umgebende Angebot unter die Lupe genommen wird.

„Abschließend wird mit unserem Quick-Check die Sortimentsgestaltung im Laden und die Flächennutzung untersucht“, erläutert Heike Scholz. „Sind diese Analyseschritte durchlaufen, liegen viele nützliche Antworten vor, die nun in eine Maßnahmenplanung überführt und mit entsprechenden Key Performance Indikatoren (KPIs) versehen werden, um die Zielerreichung und damit Sinnhaftigkeit der getroffenen Maßnahmen später überprüfen zu können.“

Alle Fragen können direkt im Arbeitsbuch beantwortet werden und es kann immer wieder hervorgeholt werden, um weiter darin zu arbeiten, Ideen und Beobachtungen nachzutragen oder die Analysen regelmäßig zu wiederholen.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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