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Blaupause für‘s Zifferblatt

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Als Mitarbeiter der Zenith-Manufaktur auf einen Bauplan ihres historischen Gebäudes stießen, erinnerte sie der Fund an die Baupläne, die sie von frühen Aeronef-Flugzeugen gesehen hatten.

Diese wurden von Pionieren der Luftfahrt konzipiert, darunter Louis Blériot, der in seiner Typ XI einst über den Ärmelkanal flog. Als Uhrenhersteller, dessen Zeitmesser die ersten Flieger begleitete, bringt Zenith mit der „Pilot Type 20 Blueprint“ nun seine Vergangenheit aufs Zifferblatt.

Wie es für Produktions- und Konstruktionspläne Mitte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts typisch war, wurde jedes Element sorgfältig von Menschen berechnet und genaustens mit der Hand gezeichnet. Der Skizzenplan, heute ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit, übt nach wie vor eine große Anziehungskraft aus und gilt als Synonym für gründliche Planung und mutige Visionen.

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Und so haben die Zenith-Designer mit der Übertragung der Konstruktionszeichnung auf das Zifferblatt auch deren faszinierende Ausstrahlung, die immer noch von solchen Entwürfen ausgeht, auf die „Pilot Type 20 Blueprint“ transformiert.

Das unkonventionelle Zifferblatt besteht aus zwei Teilen: einer mattblauen Basis mit den technischen Zeichnungen und Vermerken der Konstrukteure sowie einem Saphirglas und einer zusätzlichen Saphirglasebene mit den üblichen Indizes und dem Logo.

Das Ensemble erzeugt einen faszinierenden Tiefeneffekt, bei dem die verschiedenen Markierungen einen leichten Schatten auf den blauen Untergrund werfen und dadurch der Eindruck erwecken, als würden sie über dem Zifferblatt schweben.

Die auf 250 Exemplare limitierte „Pilot Type 20 Blueprint“ präsentiert sich mit einem bis zehn Bar wasserdichten 55-Millimeter-Edelstahlgehäuse in Übergröße und mit einer überdimensionalen „zwiebelförmigen“ Krone, mit der die Zeit auch mit Fliegerhandschuhen eingestellt werden kann.

In der Gehäuseseite befindet sich ein verschraubtes Plättchen mit der individuellen Seriennummer, die auf die Limitierung verweist.

Angetrieben wird der Zeitmesser von dem automatischen Manufakturwerk Elite mit 50 Stunden Gangreserve.

Die UVP lautet 8.100 €.

 

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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