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Blancpain inszeniert mit zwei neuen Uhren der Kollektion Métiers d’Art den seltenen Nebelparder

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Mit ihrer Kollektion „Métiers d’Art“ bietet die Manufaktur Blancpain eine Reise durch die Kulturen in Form von Zeitmessern, die Uhrmacherkunst mit künstlerischem Können zu einer Hommage an die Natur verbinden.

Die jüngesten Kreationen hat Blancpain dem Formosa- beziehungsweise Nebelparder gewidmet.

Er ist ein wichtiges Symbol für das kollektive Bewusstsein der Taiwanesen, da er nur auf dieser Insel vorkommt. Das indigene Volk der Paiwan betrachtet diese Raubkatze als spirituelle Ikone. Sie ist sehr selten, wenn nicht gar ausgestorben.

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Für die Uhrenmanufaktur Blancpain war es ein Anliegen, mit ihrem Know-how in Sachen manuellem Dekor diese emblematische Katze zu verewigen. So selten wie der Formosa-Nebelparder sind in der Uhrmacherei auch die von Blancpain genutzten kunsthandwerklichen Verfahren. Einige, etwa die Email-Miniaturmalerei, werden weltweit nur von einer Handvoll Uhrenherstellern praktiziert, andere, wie das japanische Shakudō, sogar ausschließlich von Blancpain.

Die Bandbreite des Kunsthandwerks in der Manufaktur ist groß und basiert auf altüberlieferten Verfahren. Fünf Techniken – die wie immer bei Blancpain vollständig in die Ateliers der Métiers d’Art in der „Ferme“ in Le Brassus integriert sind – wurden ausgewählt, um das Thema des taiwanesischen Nebelparders auf dem Zifferblatt zu interpretieren: Porzellankunst, Email-Miniaturmalerei, Shakudō, Gravur und Tauschieren.

Die beiden von den Blancpain-Kunsthandwerkern in minutiöser Arbeit angefertigten Einzelstücke stellen den Nebelparder in seinem Regenwald-Lebensraum dar. Bei den beiden Darstellungen wurden die Stämme und das Laub bis ins kleinste Detail von Hand gemalt oder graviert.

Dasselbe gilt auch für den Nebelparder, dessen marmoriertes Fell mit seinen dunklen Flecken mit den Verfahren Emailmalerei auf Porzellan, Gravur sowie Shakudō realisiert wurde und sehr realistisch wirkt.

Auf dem gravierten Zeitmesser haben die Kunsthandwerker der Manufaktur sogar die einzelnen Schnurrhaare der Großkatze mit tauschierten Goldfäden wiedergegeben, die fast so fein wie ein Seidenfaden sind.

Die Porzellan-Emailmalerei des Formosa-Nebelparders ist in einem Weißgoldgehäuse von 33 Millimetern Durchmesser mit diamantbesetzter Lünette eingeschalt. Für die präzise Zeitanzeige sorgt das durch den Glasboden sichtbaren Manufakturkaliber 1154 mit Automatikaufzug.

Die mit Shakudō gravierte und tauschierte Version wird in einem 45-Millimeter-Rotgoldgehäuse angeboten. Der transparente Saphirglasboden gibt hier den Blick auf das Handaufzugwerk 15B frei, das mit dem Côtes de Genève genannten Streifenschliffmuster verziert ist.

 

 

 

 

 

 

Tags : 115415BBlancpainMetiers d'Art
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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