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Bill Gates unterstützt Smartwatch-Entwicklung im Kampf gegen Demenz und Alzheimer

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Der Microsoft-Gründer Bill Gates gehört zu den Unterstützern eines 100-Millionen-Pfund-Projekts zur Entwicklung von Wearables fürs Handgelenk im Kampf gegen Alzheimer und Demenz.

Jetzt wurde der erste Prototyp in Form einer Smartwatch vorgestellt. Sie soll die Früherkennung und damit die Behandlung der Krankheit revolutionieren.

Die Smartwatch soll dank künstlicher Intelligenz mehr als 30 Indikatoren für den möglichen Ausbruch einer Demenz überwachen können, einschließlich Veränderungen des Gehstils, des Schlafes und der Sprache einer Person. Das kann zu einer früheren Diagnose und somit besseren Behandlung führen.

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Die Arbeit ist in Fachkreisen als Early Detection of Neurodegenerative Diseases (EDoN) bekannt.

In den nächsten drei Jahren sollen eine Millionen Menschen über 40 Jahren in Großbritannien das Gerät tragen, als Teil eines Programmes zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten.
Diese Tests sind Teil einer globalen Initiative, die gestern von Alzheimer‘s Research UK ins Leben gerufen und von Microsoft-Gründer Bill Gates mitfinanziert wird.

David Cameron, Präsident von Alzheimer’s Research UK und Ex-Premierminister, sagte, dass dieses Projekt ein Beispiel dafür sei, wie Technologie zur Behandlung von Demenz-Kranken eingesetzt werden kann, bevor sie in einer Welt der Dunkelheit verschwinden. „Das Ziel des Projektes ist es, ein Gadget zu entwickeln – eine Kombination aus einem tragbaren Gerät und einer Smartphone-App -, um die frühesten digitalen Fingerabdrücke dieser Krankheit zu erkennen.“

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass 85 Prozent der Erwachsenen im Vereinigten Königreich bereit wären, einen Test zu machen, der ihnen sagt, ob sie sich im Frühstadium einer Krankheit wie Alzheimer befinden, noch bevor sich Symptome zeigen. EDoN zielt darauf ab, die wachsende Popularität digitaler Gesundheitstechnologien und Big Data zu nutzen, um die Entwicklung früher Tests für diese Krankheiten zu revolutionieren. Die Entwicklung digitaler Fingerabdrücke, die mit Telefon-Apps oder tragbaren Technologien wie Smartwatches erkannt werden können, wäre ein kostengünstiger Ansatz, um diejenigen zu erkennen, die am stärksten von Krankheiten bedroht sind“, sagt Carol Routledge, Forschungsdirektorin bei Alzheimer’s Research UK.

Tags : Gatessmartwatchwearable
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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