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Betriebsertrag der MCH Group liegt 2020 fast 60 Prozent unter Vorjahr

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Die MCH Group hat im Geschäftsjahr 2020 das Fundament für die erfolgreiche Bewältigung der Covid-19 Situation und Unternehmensentwicklung geschaffen, teil die Mesegeschaft (u.a. HourUniverse, vormals Baselworld) mit.

Mit einer verstärkten Kapitalstruktur, Aktionärsbasis und Unternehmensführung soll die Strategieumsetzung weiter vorangetrieben werden. Obwohl die Geschäftstätigkeit 2020 in vielen Bereichen weitgehend stillstand, wurde ein Umsatz von 188 Millionen CHF erwirtschaftet. Ziel ist es, 2022 wieder das Niveau von 2019 zu erreichen.

Mit den Kapitalerhöhungen, dem Einstieg von Lupa Systems und der Erneuerung des Verwaltungsrats sind die Kapitalstruktur, die Aktionärsbasis und die Unternehmensführung verstärkt worden. Parallel zu den operativen Massnahmen zur Bewältigung der Covid-19 Situation seien zahlreiche innovative Projekte entwickelt und erfolgreich umgesetzt worden, teilt die MCH Group mit. Die Vorbereitungen auf die Zeit nach der Pandemie laufen auf Hochtouren.

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Gesicherter Fortbestand des Unternehmens

Natürlich konnten die negativen finanziellen Folgen der Covid-19 Pandemie nicht kompensiert werden. Und so liegt der Betriebsertrag 2020 257,2 Millionen CHF beziehungsweise beinahe 60 Prozent unter dem Vorjahr.

Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt -45,1 Millionen CHF (2019: 22,1 Mio. CHF), das betriebliche Ergebnis (EBIT) -66,1 Millionen CHF (2019: -2,7 Mio. CHF). Der Jahresverlust beläuft sich auf -72,2 Millionen CHF (2019: -9,9 Mio. CHF).

Die Flüssigen Mittel liegen per Ende Geschäftsjahr 2020 bei 130,1 Millionen CHF, womit der Fortbestand des Unternehmens über das laufende Geschäftsjahr hinaus gesichert ist. Sie haben jedoch trotz der im Rahmen der Kapitalerhöhung zugeflossenen Mittel von 71,1 Millionen CHF gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Millionen CHF abgenommen. Das Eigenkapital beträgt per 31.12.2020 67,3 Millionen CHF, die Eigenkapitalquote liegt bei 16,8 Prozent.

Die Messegesellschaft rechnet im Moment damit, dass sich die Rahmenbedingungen erst im zweiten Semester 2021 verbessern und für 2022 normalisieren werden.
Die MCH Group muss deshalb für das Geschäftsjahr 2021 nochmals mit einem substanziellen Verlust rechnen, der allerdings deutlich kleiner als 2020 sein wird. Das Erreichen der Gewinnschwelle (Break-Even) wird sich damit vom Geschäftsjahr 2021 ins Geschäftsjahr 2022 verschieben, in dem wieder das Niveau von 2019 angestrebt wird.

 

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