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Bering, die Arktis und die Eisbären

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Diese Verbindung ist seit Gründung der Marke vor über zehn Jahren von echter Leidenschaft gesprägt. Aber nicht nur.

Ganz am Anfang stand der Fallschirmsprung des dänischen Abenteurers und Geschäftsmanns René Kaerskov im Jahr 2008 in der Arktis, der im Rahmen der jährlichen Earth Hour im März auf die Erderwärmung aufmerksam machen sollte.

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Damit war es um ihn geschehen und die kühle Schönheit und scheinbar unberührten Weiten ließen ihn nicht mehr los. Zu Hause entstand gemeinsam mit Lars Gram-Skjønnemann und Michael Witt Johansen aufgrund der unvergesslichen und beeindruckenden Landschaftsbilder der Arktis die Idee der Gründung einer Uhrenmarke, die so rein, klar und pur wie die arktische Natur sein sollte. Bering Time war geboren.

Bei Michael Witt Johansen bedurfte es dabei übrigens nicht viel Überzeugungsarbeit. Schon seit seiner Kindheit in Dänemark ist er fasziniert von der atemberaubenden Natur der Arktis. In seinem Kopf waren zuerst die eindrucksvollen Bilder und spannenden Reiseberichte seines Vaters aus dem hohen Norden. Dann kamen die eigenen Entdeckungsreisen nach Grönland hinzu. All dies kombiniert das Bering Designkonzept mit dem typisch klaren, dänischen Design. Bis heute prägt dies die DNA der Marke.

Von Beginn an diente die Schönheit des arktischen Eises aber nicht nur als Inspiratonsquelle. Man übernahm auch die Verantwortung für deren Erhalt.

Michael Witt Johansen erläutert:

„Nachhaltigkeit war bei uns von Anfang an als Element in unserem Konzept tief verankert.“

„So hatten wie wir zum Beispiel mit unserer Verpackung aus recyceltem Glas bei unserer Gründung vor zwölf Jahren eine Verpackung entwickelt, die Endverbraucher nicht einfach wegwarfen, sondern als Deko-Element oder zur Aufbewahrung behalten haben.“

Mittlerweile hat Bering Time seit 2010 bereits über 300.000 US-$ mit dem Verkauf spezieller Charity-Kollektionen an Polar Bears International zum Erhalt des Lebensraumes der Eisbären gespendet. Pro Uhr gehen 15 US-$ an die Naturschutzorganisation.

Charity-Kollektion

Unter dem Motto „Time to Care – Let’s make a Difference” hat Bering auch in diesem Jahr eine Charity-Uhr aufgelegt, die die typischen Qualitätsmerkmale der Marke mitbringt: reduziertes, klares Design sowie Materialien wie kratzfestes Saphirglas, chirurgischer Stahl und Keramik.

In diesem Jahr greifen die beiden Varianten die Farbwelt „Arctic Blue“ auf, mal mit Sonnenschliff, Diamant bei 12 Uhr und vergoldeten Akzenten, mal mit Wellenmuster auf dem Zifferblatt. Getragen wird die flache 32-Millimeter-Quarzuhr an einem anschmiegsamen Milanaisaband, ebenfalls in „Arctic Blue“. Der UVP beträgt 189 €.

Andere Modelle von Bering bringen über den grundsätzlichen Ansatz der Langlebigkeit auch den der Nachhaltigkeit ans Handgelenk.

Die Kraft des Lichts

So zum Beispiel die „Solar“, die getreu Ihres Namens allein aus jeglicher Art Licht über die Solarzelle unter dem Zifferblatt ihre Energie bezieht. Die Uhr verfügt über eine Dunkelgangreserve, mit der sie – einmal komplett aufgeladen – sechs bis zwölf Monate lang läuft.

Eine ihrer Farbwelten nennt sich „Green Nights“ und ist von den einzigartigen Polarlichtern inspiriert. Die Farbwelt „Purple Lights“ wiederum erinnert an die ganz besonderen Sonnenuntergängen in der Arktis. Der UVP beträgt 199 €.

Recyceltes für’s Handgelenk

Einen anderen Weg geht die Kollektion „Ocean Pebble“, mit der sich Bering der Plastikmüll-Problematik in den Weltmeeren annimmt. Dieser wird kurzerhand als Rohstoff verwendet.

So bestehen die Armbänder zu 100 Prozent aus recyceltem Meeres-Plastik, eingesammelt und aufbereitet von dem Schweizer Unternehmen Tide Ocean. Neben PET-Behältern werden dafür Plastiktüten, Shampooflaschen und andere Verpackungen, die aus dem Meer gefischt werden, zu feinem Granulat verarbeitet, aus dem dann die blauen und weißen Natobänder der Uhr entstehen.

Michael Witt Johansen betont:

„Leider ist dieser Teil der Erde akut bedroht, nicht nur durch den Klimawandel. Auch die Verschmutzung des Meeres mit Plastik ist ein großes Problem. Wir wollen dazu beitragen, die Umwelt der Arktis zu schützen.“

„Ocean Pebble“ ist die Weiterentwicklung der Kollektion „Pebble“, entworfen und designt von und mit dem Design-Kollektiv Kibisi aus Kopenhagen. Mit „Ocean Pebble“ hat Bering nun die ganz eigene Design-DNA realisiert.

Das extra flache Gehäuse ist dabei im Vergleich zu früheren Modellen etwa um die Hälfte schlanker und wirkt mit ihren abgerundeten Kanten noch harmonischer.

Ein Wellenmotiv auf der Rückseite und auf der Krone weist auf das Engagement der Marke für den Schutz der Meere hin. Die Uhren sind in drei maritimen Farben erhältlich: „Arctic White“, „Ocean Blue“ und „Ice Blue“. Alle sind in der Gehäusegröße 30 Millimeter erhältlich, die blauen Modelle außerdem mit einem 36-Millimeter-Durchmesser.

Verpackt ist die „Ocean Pebble“ in der Pebble-Box. Diese besteht vom Karton bis zum Polster komplett aus recyceltem Material und ist mit natürlichen Farben bedruckt. Durch einen einfachen Mechanismus kann die Box auch zur Präsentation verwendet werden.

Der UVP lautet 189 €.

„Wie alle unsere Kreationen ist die Edition inspiriert von der Schönheit der Arktis“, erklärt Michael Witt Johansen, Gründer und Geschäftsführer von Bering. „‘Pebble‘ erinnert an glattpolierte Kieselsteine, wie man sie an nordischen Stränden findet. Diese Uhr steht wie keine andere für intakte Meere – und ist darum unser erstes Modell mit recyceltem Plastik.“

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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