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„Bei uns gibt es noch keine Wartelisten.“

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Den kleinen augenzwinkernden Wink mit der Lieferfähigkeit ergänzt Maria Grazia Solimene (Marketing and Communications Director bei Bell & Ross) auf Nachfrage von WatchPro mit der Information, dass man in Deutschland das Dasein als Nischenmarke beenden möchte.

Die französische Marke Bell & Ross ist im Heimatland und in Asien bereits sehr gut aufgestellt. In Deutschland ist jedoch mit zirka 35 Verkaufspunkten noch Luft nach oben. „Hier sind wir eher echten Uhrenkennern bekannt“, erläutert Maria Grazia Solimene. Und das klingt durchaus stolz, denn die Marke hat eine klare DNA, die stark auf Aviation, Diving und Racing setzt und mit einem unverkennbaren Design, zumeist mit quadratischem Gehäuse, und mechanischen Uhrwerken realisiert wird.

Für mehr Marktpräsenz in Deutschland könnte eine Beteiligung an der Inhorgenta Munich sicher als Beschleuniger dienen. Noch steht dies aber nicht auf der Agenda der Marke, wie Solimene im Gespräch mit WatchPro sagt.

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Dabei könnte Bell & Ross eine Marke für solche Juweliere sein, die auf der Suche nach Alternativen zu den großen Konzernmarken sind. Qualität, Optik, Preis-Leistung und die Geschichten rundherum stimmen und ermöglichen es Handel und Konsument, ein individuelles Statement zu setzen.

Lesbarkeit, Funktionalität, Widerstandsfähigkeit und Präzision benennt die Marke ihre Grundprinzipen der Konzeption. Entwicklung, Montage und abschließende Feinabstimmung der Uhren erfolgen übrigens im eigenen Werk in La Chaux-de-Fonds.

Zurück zur Nische und der darüber befindlichen Luft.

Bell & Ross hat viel Potenzial, diese zu füllen, Und dass sie dies auch fest im Blick hat, beweist die neue Kollektion „BR 05“, die typisch Bell & Ross und zugleich auch anders ist.

Mit der „BR 05“ neue Zielgruppen erschließen

 

„Mit dieser Kollektion erreichen wir nicht nur die ‚Landrover-Typen‘, sagt Maria Grazia Solimene, „sondern auch eine jüngere, urbane Zielgruppe.“

Das Gehäuse vereint Kreis und Quadrat und lässt auf den ersten Blick die Markenzugehörigkeit erkennen – so weit, so bekannt. Spannend wird es im Zusammenspiel mit dem Armband. Bruno Belamich, Mitbegründer und Creative Director von Bell & Ross, erläutert:

„Diese Integration von Gehäuse und Armband entspricht nicht nur der visuellen Identität unserer Marke, sondern eröffnet dieser Uhr eine weitere Dimension: Das erste Glied ist Teil des Gehäuses. Diese Art von Design erinnert an die Siebziger. In der Interpretation von Bell & Ross entsteht ein grafischer Stil, der gleichzeitig Blickfang und modern ist.“

 

Das 40-Millimeter-Gehäuse schmiegt sich so auch gut an schmale Handgelenke an. Unterstrichen wird die Zusammengehörigkeit von Gehäuse und Armband durche den Wechsel zwischen Satinfinish und polierten Oberflächen auf beiden Bauteilen.

Wer es etwas sportlicher mag, entscheidet sich für das gerippte Kautschulband in Schwarz oder Blau. Beim Zifferblatt mit dezentem Sonnenstrahlschliff besteht die Wahl zwischen Silbergrau, Blau und Schwarz. Einigkeit besteht beim Werk. Die Uhren der Kollektion „BR 05“ sind mit einem BR-CAL.321-Uhrwerk ausgestattet, das von einem 360°-Pendelschwungmasse aufgezogen wird.

Und für diejenigen, die es spezieller mögen, hat Bell & Ross eine 18-Karat-Roségoldversion auf Lager und ab November lieferbar. Wem das immer noch nicht reicht, der greift zur auf 500 Exemplare limitierten „BR 05 Skeleton“ mit dem Kaliber BR-CAL.322.

 

 

Tags : bell & rossBR05
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

2 Comments

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