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Bei der Genfer Uhrenauktion werden fast vier Millionen Euro für eine Uhr von Patek Philippe erwartet

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Sie gehört schon jetzt zu den teuersten Uhren, die je versteigert wurden: Die „World Time Referenz 2523/1“, kam 2017 Christie’s in Genf für knapp drei Millionen US-$ (ca. 2,5 Mio. €) unter den Hammer.

Dabei ist selten gar kein Ausdruck. Nur vier Exemplare der Referenz 2523/1 in Rotgold sind bekannt. Eines davon aus dem Jahr 1953 wird nun von Phillips in Zusammenarbeit mit Bacs & Russo auf der Genfer UhrenauktionI am 6. und 7. November versteigert. Erwartet wird ein Preis in Höhe von knapp vier Millionen €.

Die Ursprünge der „World Time“ von Patek Philippe liegen in den 1930er-Jahren. Louis Cottier entwickelte damals das Prinzip einer Uhr, die gleichzeitig die aktuelle Uhrzeit in 24 Zeitzonen anzeigt. Ab 1937 arbeitete der Schweizer Uhrmacher mit Patek Philippe zusammen. 1953 erschien dann mit der Referenz 2523 eine Weltzeituhr, bei der sich der Weltzeitmechanismus über eine zweite Krone bei neun Uhr verstellen ließ. Die Uhr blieb als Referenz 2523/1 bis 1965 im Programm.

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Aurel Bacs, Senior Consultant von Bacs & Russo, und Alex Ghotbi, Leiter Uhren Kontinentaleuropa und Naher Osten, kommentierten die Auktion gemeinsam wie folgt: „Es ist interessant, wie bestimmte Komplikationen untrennbar mit bestimmten Marken verbunden sind so wie die Weltzeit und Patek Philippe.“

„Eine der wichtigsten Kreationen von Patek Philippe, die Referenz 2523/1 in Rotgold mit guillochiertem Zifferblatt, ist in der Tat so selten wie eine Referenz 1518 aus Edelstahl, da nur vier bekannt sind. Das Exemplar, das wir in der Genfer Uhrenauktion präsentieren dürfen, scheint in einer Zeitkapsel gewesen zu sein. Ihr makelloser Erhaltungszustand und das hervorragende Zifferblatt machen diese Referenz 2523/1 zu einer der begehrtesten Uhren, die die Ateliers von Patek Philippe verlassen haben.“

„In der Lage zu sein, solch ein spektakulär erhaltenes Stück zu sehen, geschweige denn zu besitzen, ist eine einmalige Gelegenheit für den Sammler solcher heiligen Gralsuhren.“

Tags : AuktionBacs & RussochristiespatekPhilippsVersteigerung
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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