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Ausradiert – Moser & Cie.präsentiert neue „Concept“-Uhr

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2015 entschloss sich H. Moser & Cie. einen ultimativ minimalistischen Kurs einzuschlagen, entfernte das Logo von seinen Concept”-Zifferblättern und machte das Understatement und die Fumé-Zifferblätter zu seiner ikonischen Handschrift.

Diese Rückbesinnung auf das Wesentliche sollte das Scheinwerferlicht von der Marke zurück auf das Produkt und das Know-how lenken. Dieser Ansatz erwies sich als so großer Erfolg, dass H. Moser & Cie. seconde/seconde, den französische Uhrenvirtuose und Künstler Romaric André, bat, ihn mit einem Konzeptmodell neu zu interpretieren.

So ersetzt jetzt ein anachronistischer Zeiger in Form eines bunten, verpixelten Radiergummis den Stundenzeiger und verleiht diesem Klassiker der Uhrmacherkunst eine provokante, ironisch-poetische Note. Moser & Cie. vertraut darauf, dass wahre Kenner eine Uhr auch ohne Logo erkennen und sie so oder so wegen ihrer inneren Werte und nicht wegen des Brandings schätzen und kaufen.

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Darüber hinaus schlägt die „Endeavour Centre Seconds Concept“ auch eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, indem sie daran erinnert, dass in den Anfangszeiten der Uhrenherstellung manchmal nur das Uhrwerk signiert wurde.

Ihr von nahezu allen Elementen befreites Zifferblatt kehrt mit seinem absoluten Purismus zu den Wurzeln und der Quintessenz der Uhrmacherkunst zurück. Um dieses Konzept zu veranschaulichen, strebte die Manufaktur H. Moser & Cie. eine Zusammenarbeit mit seconde/seconde an und bat den Künstler, eines ihrer Modelle neu zu gestalten. So entstand eine Uhr, auf der statt des herkömmlichen Zeigers ein farbenfroher, verpixelter Radiergummi die verstreichenden Stunden anzeigt – in Anspielung darauf, dass das Logo „ausradiert“ wurde, um den Fokus ganz auf die Kreation zu lenken.

Edouard Meylan, CEO von H. Moser & Cie.: „seconde/seconde hat einen Störfaktor eingebracht, der die Ästhetik in ihr Gegenteil verkehrt und einen attraktiven Kontrast schafft. Dabei hat er mit dem Konzept unserer Zifferblätter ohne Logo oder Indizes gespielt und zugleich die Eleganz dieses Modells respektiert.“

Der Pariser Künstler seconde/seconde erklärt seine Philosophie folgendermassen: „Der ‚Zeigertausch‘ – also das Prinzip, einen oder mehrere Zeiger einer bestehenden Uhr auszuwechseln – ist zu meinem Erkennungszeichen geworden, und ich denke, dass ihm jener Störimpuls zugrunde liegt. Ich möchte das Gleichgewicht stören. Disharmonie erzeugen. Diese Dissonanz ist meine Art, dem Produkt die Orientierung zu nehmen, es zu dekonstruieren. Damit ich es anschließend rekonstruieren kann. Um eine unbekannte Facette zu enthüllen oder eine andere Perspektive aufzuzeigen. Meine Perspektive. In dem Radiergummi sehe ich einen banalen Alltagsgegenstand, der die Macht über das prestigeträchtige, außergewöhnliche Objekt übernimmt. Er ist eine Metapher für das Wegnehmen und den Minimalismus – Konzepte, die H. Moser eindeutig am Herzen liegen –, aber auch eine Metapher für ständiges Streben, für die vergeblichen, oft im Verborgenen bleibenden Versuche, die wir tausendmal auslöschen, bevor wir eine Gleichung endlich lösen, ein Werk endlich erfolgreich zu Ende bringen. Um das, worauf man aus ist, vielleicht zu finden, muss man ständig Fehler machen und ständig radieren.“

Im Herzen des Stahlgehäuses schlägt das Automatikkaliber HMC 200, ein Manufakturwerk, das vollständig von H. Moser & Cie. entworfen und entwickelt wurde. Sein Regulierorgan wurde von der Schwesterfirma von H. Moser & Cie. gefertigt, der Precision Engineering AG.

Die „Endeavour Centre Seconds Concept X seconde/seconde“ erscheint in einer limitierten Auflage von 20 Exemplaren und wird nur über die Website von H. Moser & Cie. erhältlich sein.

 

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