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Auch in der Schweiz ist die Kauflaune im Keller

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Das Staatssekretariat für Wirtschaft sieht die Werte deutlich unter dem Niveau der Wirtschaftskrise von vor zwölf Jahren. Vergleichbar tiefe Werte erlebte die Konsumentenstimmung zuletzt im Zuge der Schweizer Immobilienkrise Anfang der 1990er-Jahre. Die Folgen waren damals eine andauernde Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit.

Der Index der Konsumentenstimmung setzt sich aus mehreren Teilindizes zusammen: Die vergangene und erwartete finanzielle Lage der Befragten, die zukünftige Wirtschaftsentwicklung und Pläne zu größeren Anschaffungen. Auch anhand dieser Teilwerte ist die negative Kauflaune der Konsumenten erkennbar. So befinden sich beispielsweise die Werte zu erwarteter Wirtschaftsverlauf und Anschaffungsplänen auf Rekordtiefe. Kurzarbeit, drohende Arbeitslosigkeit und Ladenschließungen, als Folge der Corona Auswirkungen, bewegen die Schweizer zu Sparmaßnahmen.

Auch in Deutschland hat die Verbraucherstimmung einen neuen Tiefstand erreicht.

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Tags : CoronaKonsumentenstimmungSchweiz
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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