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Asymmetrie kommt nie aus der Mode – Cartier präsentiert die „Tank Asymétrique“

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1917 hatte Louis Cartier eine revolutionäre Idee: Er kreierte die „Tank“ in Form eines Rechtecks – zu einer Zeit, als Uhren grundsätzlich rund waren. Zwischen 1917 und 1936 wurde sie in unterschiedlichen Ausführungen aufgelegt.

1936 war es die „Tank Asymétrique“, die wiederum mit Sehgewohnheiten brach. Denn niemals zuvor hatte es eine Uhr in vergleichbarer Form gegeben. Damals war sie auch unter dem Namen „Parallélogramme“ oder „Losange“ (dt. Raute) bekannt.

Typisch für die „Tank Asymétrique“ ist ihre asymmetrische Verschiebung um 30 Grad. Die ursprünglich rechteckige Form der Tank entspricht hier der einer Raute – mit der Ziffer 12 am oberen rechten und der Ziffer 6 am unteren linken Gehäusewinkel.

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Anstelle römischer Ziffern sind arabische, gerade Ziffern zu sehen. Die Verdrehung des Gehäuses erforderte auch für das Armband ein neues, asymmetrisches Design. Zudem wurde bei einigen Modellen die Symmetrieachse in der Mitte der Uhr durch einen speziellen Einsatz ersetzt. Ein Detail, das die „Tank Asymétrique“ heute zu einer wahren Rarität macht.

Im ihrem Inneren arbeitet das Manufaktur-Uhrwerk 1917 MC mit Handaufzug.

Drei Ausführungen stehen zur Wahl: Roségold mit grauem Zifferblatt und grauem Armband, Gelbgold mit champagnerfarbenem Zifferblatt und braunem Armband sowie Platin mit grauem Lackzifferblatt, Rubin-Cabochon und grauem Armband.

Die vierte Variante ist mit dem skelettierten Uhrwerk 9623 MC ausgestattet, erhältlich in Roségold mit braunem oder grauem Armband, in Platin mit blauem oder schwarzem Armband und in einer edelsteinbesetzten Version aus Platin mit glänzend blauem oder schwarzem Armband erhältlich.

 

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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