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Aller guten Dinge sind drei, und doppelt hält besser

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Die „Klepycs Dice“, die im Sommer 2021 erstmals vorgestellt wurde, ist die erste Armbanduhr auf dem Markt, die mit zwei Chronographen in einem Gehäuse ausgestattet ist, die völlig unabhängig voneinander oder synchron arbeiten können.

Dabei ist der Name Programm. Denn Dice steht für „Double Independent Chronograph Evolution“. Und nachdem die „Klepycs Dice“ und die Nachfolgerin, die „Klepcys Dice Lime“, laut Cyrus Genève – die Marke, die sich das ausgedacht hat – sehr gut angekommen ist, stellt man nun die „Klepcys Dice Racing“ vor. Zwei auf jeweils 15 Exemplare limitierte Gehäusevarianten stehen zur Auswahl.

Wie die ersten beiden Modelle ist auch das dritte vom Motorsport inspiriert. Cyrus Genève ist unter anderem offizieller Sponsor des Formel 1 HAAS-Teams mit den Fahrern Mick Schumacher und Kevin Magnussen.

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Die jüngste Kreation des Uhrmachermeisters Jean-François Mojon wurde überarbeitet und durch ein Material ergänzt, das von der Marke noch nie verwendet wurde: Karbonfaser. Die für ihre hohe Widerstandsfähigkeit geschätzte Karbonfaser hat weitere interessante Eigenschaften wie geringes Gewicht, thermische Isolierfähigkeit und Feuerbeständigkeit.

Das kissenförmige, bis zehn Bar wasserdichte 42-Millimeter-Gehäuseform wurde beibehalten und ist in poliertem/gebürstetem Grad 5 Naturtitan oder in schwarzem DLC beschichtetem Grad 5 Titan erhältlich. Hinzu kommt eine Lünette aus mattschwarzer Karbonfaser.

Das perforierte Zifferblatt zeichnet sich durch seine dreidimensionale Architektur aus, die den Blick auf den Mechanismus freigibt, der im eigenen Haus entwickelt und hergestellt wird. Zu entdecken gibt es die Säulenräder, die Zeiger des Chrono-Zählers bei 3 Uhr, die zentralen Chrono-Sekundenzeiger, die Minuten auf dem Flansch und die Kronen mit Monodrückern zur Betätigung der beiden unabhängigen Chronographen.

Die beiden Chrono-Sekundenzeiger sind gespiegelt, wobei der eine (rot) bei 12 Uhr und der andere (blau) bei 6 Uhr auf null gestellt wird, wenn er zurückgesetzt wird. Für ein optisches Gleichgewicht zu erreichen, ist der kleine Sekundenzähler symmetrisch zum Chronographen-Minutenzähler bei 9 Uhr platziert und ist mit dem dreiarmigen Propellerzeiger mit einer leuchtenden Spitze versehen, der an das Logo der Marke erinnert. Das kleine Sekunden Zifferblatt, als auch der 30-Minuten Chronozähler sind aus entspiegeltem, geräuchertem Saphirglas.

Die perforierten, rhodinierten und lumineszierenden Zeiger zeigen die Zeit auf einem Ring aus entspiegeltem Saphirglas mit geprägten arabischen Ziffern an, die ebenfalls lumineszierend sind und blaues Licht ausstrahlen. Die Verwendung dieses transparenten Elements ermöglicht einen ungehinderten Blick auf das Uhrwerk.

Und dabei handelt es sich um das Manufaktur-Automatikkaliber CYR718 mit einer Gangreserve von 60 Stunden. Es besteht aus 443 Komponenten, von denen 218 auf den unabhängigen Doppelchronographen entfallen, und ist in einem 16,5 Millimeter dicken Gehäuse untergebracht.

Die Montage dieses Uhrwerks mit seinen zahlreichen Komponenten in einem kleinen Gehäuse war nicht die einzige Herausforderung für Jean-François Mojon.

Die „Klepcys Dice Racing“ integriert einen Doppelchronographen mit nur zwei Anzeigeachsen, eine für die Chronographen-Sekunde und die andere für den 30-Minuten-Zähler. Die beiden Chronographen werden von zwei Säulenrädern angetrieben, die die Hebel betätigen, welche die Zahnräder zum Ablesen der Chronographen-Sekunde und des 30-Minuten-Zählers bewegen.

Um Erschütterungen und Energieverluste zu vermeiden, die beim Anlaufen der Chronographen Hebel, insbesondere beim Zurücksetzen entstehen, haben Mojon und sein technisches Team ein spezielles Isolationssystem entwickelt. So kann die Präzision der Dauer der Zeitmessung verbessert werden und die beiden Chronographen können unabhängig voneinander arbeiten, ohne einander zu beeinflussen.

Ein weiteres Highlight ist die Entwicklung einer konzentrischen Vorrichtung für den Ziffernring-Mechanismus der Zeitanzeige, der kompakter und koaxial zu den Achsen der Zeiger positioniert ist, um damit so viel Platz wie möglich für die Chronographen-Komplikation zu gewinnen. Damit der Chronographen-Mechanismus auf der Zifferblattseite sichtbar ist, wurde das Werk umgedreht.

Aber natürlich kann es auch durch den Gehäuseboden aus Saphirglas begutachtet werden. Zu sehen gibt es dann die abwechselnd polierten und satinierten, NAC-behandelten Brücken in Anthrazitgrau sowie die Schwungmasse. Der einteilige Rotor ist perforiert, mit Sonnenschliff versehen, mit dem Motto „The Conquest of Innovation“ verziert und in der Mitte mit dem Propeller, dem Symbol von Cyrus, aus 18 Karat 4N Gold geschmückt.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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