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A. Lange & Söhne startet mit einem eigenen Onlineshop

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Das verriet der CEO Wilhelm Schmid in einem Interview mit dem Handelsblatt Ende Januar. „Einige unserer Partner haben bereits mit Online-Verkäufen experimentiert. Wir selbst wollen unseren Kunden im Laufe des Jahres mit einem eigenen digitalen Shop entgegenkommen.“

Bislang stand die zur Richemont-Gruppe gehörende Marke dem E-Commerce skeptisch gegenüber, doch nun müsse man sich „davon verabschieden, das physische und das digitale Business getrennt voneinander zu betrachten“, sagte Schmid weiter.

Wäre den Lange-Kunden bislang der Besuch einer Boutique oder eines Juweliers besonders wichtig gewesen, so hätte sich dies im zurückliegenden Coronajahr „mit erstaunlicher Geschwindigkeit“ geändert. „Wo früher das Interieur eines Juwelierladens oder die Expertise des Fachmanns wichtig war, ist es jetzt der Empfang in unserem Callcenter.“

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Bei dem Schritt hin zum E-Commerce sei es dabei von Vorteil zu einer großen Gruppe wie Richemont zu gehören. „Als kleiner Mittelständler würde ich mir ohne diese Unterstützung aktuell schon schwer den Kopf zerbrechen müssen über Themen wie Cyberkriminalität, IT-Infrastruktur, Lieferketten, Logistik…“, erläutert Wilhelm Schmid in dem Handelsblatt-Interview.

Tags : Coronae-commerceglashutteLange & SöhneLockdownRichemontwilhelm schmid
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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