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1,2 Billionen Euro gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise

Rettungsschirm

Die Bundesregierung hat zur Bekämpfung der Corona-Krise finanzielle Hilfen in Höhe von insgesamt 1,2 Billionen € bereitgestellt.

Wie die Statista-Grafik zeigt, setzt sich diese gigantische Summe aus dem Nachtragshaushalt des Bundes für das laufende Jahr, dem neu geschaffenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds und dem erweiterten Garantierahmen für die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusammen.

Der Nachtragshaushalt des Bundes sieht eine Rekordneuverschuldung in Höhe von 156 Milliarden € vor. Grund sind höhere Ausgaben durch die Corona-Krise und weniger Steuereinnahmen.
Die staatlichen Garantien des Stabilisierungsfonds sollen Unternehmen dabei helfen, sich Geld an den Finanzmärkten leihen zu können. Zudem soll er staatliche Beteiligungen an kriselnden Unternehmen ermöglichen. Die KfW soll Unternehmen mit Liquiditätshilfen unterstützen. Der Garantierahmen der KfW kann von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) noch einmal erweitert werden.

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds:

„Wir tun jetzt alles, um uns gegen diese beispiellose Krise zu stemmen. Mit dem Fonds verschaffen wir uns die nötige Finanzkraft, unsere Volkswirtschaft, Arbeitsplätze und große deutsche Unternehmen zu schützen. Der Fonds ermöglicht – neben dem bereits beschlossenen KfW-Kreditprogramm – großvolumige Hilfen. Dazu gehören staatliche Bürgschaften genauso wie die Möglichkeit, dass der Staat sich vorrübergehend an Unternehmen beteiligt.“

Tags : CoronaHilfspaketRettungsschirmScholz
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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